Archive for the ‘Online-Marketing’ Category

NGO vs. Nestlè oder auch schlau gegen ignorant…

Saturday, March 20th, 2010

Heute ein Workshop für alle NGOs dieser Welt: “WIE pinkel ich einem global agierenden Konzern ans Bein..”

Motto “Lehn dich zurück und warte auf die Fehler der Anderen”

1. Schritt: Produziere einen aufsehenerregenden Viral, welcher die Leute unmissverständlich auf das böse Unternehmen hinweist, aber zugleich auch saumäßig unterhaltsam ist.

2. Schritt: Warte bis der Konzern der Versuchung nicht mehr wiederstehen kann und die große Keule auspackt; sprich die Rechtsabteilung auf den Plan rückt und das Video wegen Markenrechtsverletzung aus den Social Media verbannt…

3. Schritt: Beschwer dich und warte auf den Streisand-Effekt

4. Schritt: Nutze Twitter und Facebook, um deine Messsage zu pushen

5. Schritt: Freue dich darüber, dass das böse Unternehmen nichts von Social Media hält bzw. versteht…

6. Schritt: Freue dich darüber, dass das Unternehmen keinen Blog hat, keine professionelle Moderation seiner Social Media Plattformen betreibt.

Viel Spaß!

PEPSI begeistert mit MNT DEW

Saturday, January 30th, 2010

Bitte was ist PEPSI`s MNT DEW? Zu Pepsi müssen wohl nicht mehr viele Worte verloren werden, doch zu MNT DEW, oder auch Mountain DEW genannt. MNT DEW ist der jüngste Spross in der Pepsi Familie und soll die Massen als leckeres Soda begeistern. Das Interessante an diesem Soda ist weder die Farbe, die Verpackung noch der Geschmack (,wird wohl irgendwie süß schmecken…), sondern die Entstehung dieses Produktes. Denn Pepsi investierte 20 Millionen $ lieber in die DEWmocracy Kampagne anstatt in die Werbepause des Superbowls.

DEWmocracy extrem erfolgreich

Die Kampagne startete 2007 und 470000 Konsumenten stimmten auf DEWmocracy darüber ab, welchen Geschmack, welche Farbe und welche Verpackung ihr neues Lieblingerfrischerungsgetränk haben soll. Um ehrlich zu sein ist dies keine wirklich neue Idee. Ich erinnere mich, dass vor ein paar Jahren bereits amerikanische Chips- und Bierhersteller diesen Ansatz, also Social Media=Marketing + Innovation, erfolgreich umgesetzt haben. Doch ist bei dieser Kampagne besonders interessant, dass, nach Aussagen des Konzerns, jede Abstimmungsebene einer Innovationsstufe des firmeninternen Innovationsmanagement entspreche. Zusammengefasst bedeutet dies, dass der früher streng geheime Innovationsprozess nun nicht nur öffentlich gemacht wird, sondern auch jeder der will daran partizipieren darf.

Future of Social Media: Marketing+Innovation

Pepsi wird dabei nicht müde zu betonen, dass es die Kollaboration mit dem Nutzer im Vordergrund stand und nicht die postiven Marketingeffekte für die Marke und den Konzern. Denn wer tatsächlich an der Abstimmung teilgenommen hat, wird sicherlich seinen Freunden darüber erzählt haben und wird bestimmt, wenn auch nur einmalig, diese süßliche Getränk probieren.

Ist das nun die Zukunft von Social Media? Innovationen mit Hilfe von Konsumenten zu generieren und auf die positiven Abstrahlungseffekte für die Marke zu hoffen? Funktionstüchtig ist diese Maschinerie bereits, doch wird die Anreizschwelle seitens des Konsuments bestimmt steigen.

Im Klartext: Momentan ist das noch neu und der Nutzer unterstützt gerne den Milliarden schweren Konzern dabei, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, da er als Heavy-User den Brand ganz klasse findet oder einfach Teil des Social Medias sein möchte. Aber nach dem zweiten, dritten Mal steigen auch die Opportunitätskosten des Konsumentens, also die Schwelle zu der er bereit ist, an dem ganzen Zirkus teilzunehmen. Das Unternehmen muss mehr Anreize schaffen, wie Free MP3s, damit der Nutzer mitmacht. Folglich steigen auch wieder die Kosten für die Kampagne. Schwups, werden aus den 20 Millionen 40 usw…

Trotz steigender zukünftigen Kosten sind mittlerweile die Big Player der Wirtschaft und deren Agenturen auf einem guten Weg den Konsumenten in ihren Marketingplan sinnvoll einzubinden. Weg von der Push-, hinzu der Pull-Kommunikation. Gratulation!

Google und Bing suchen im Social Media

Wednesday, November 11th, 2009

Die Meldung, dass Google und Bing demnächst das Social Media, also primär Facebook und Twitter, durchsuchen werden, ist nicht neu. Nichtsdestotrotz soll hier Platz für ein paar weiterführende Gedanken sein.

Aktualität wichtig für das Ranking

Bisher liefern Suchmaschinen Ergebnisse, welche anhand verschiedener Kriterien bewertet und dementsprechend gerankt werden. Ein Kriterium dieser Auslese ist die Aktualität der Internetseite. Folglich schaffen es Blogs mit einem kontinuierlichen Output und ein bisschen SEO recht oft mit ihren Beiträgen über eine Marke oder Produkt vor dem betreffenden Unternehmen zu stehen. In den meisten Fällen handelt es sich zwar um KMUs, welche von Blogs auf die Plätze verwiesen werden, trotzdem funktioniert das Prinzip LIVE SEARCH.

Das Prinzip LIVE SEARCH

Der Begriff LIVE SEARCH fußt, wie bereits erwähnt, auf der Aktualität der jeweiligen Internetseite oder Blogs. Zudem bietet das Social Web die Möglichkeit User Generated Content zu durchsuchen. Wie jeder weiß, vertrauen Nutzer den Empfehlungen anderer Nutzer mehr, als denen von Unternehmen. Logisch. Der Suchende bekommt also aktuellere und für ihn relevantere Ergebnisse geliefert. So weit, so gut.

Doch welchen Wert hat heute noch ein Freund bei Facebook? Unternehmen sind schon längst auf den Zug Social Media aufgesprungen. SMO (Social Media Optimization) ist auf dem Vormarsch. Es besteht die Gefahr, dass Unternehmen gezielt Posts platzieren, um LIVE SEARCH Suchergebnisse zu beeinflussen. Das Ziel der Suchmaschinen bessere und aktuellere Suchergebnisse zu liefern, verpufft und das Online-Marketing hat eine Disziplin mehr. Natürlich werden die Suchmaschinen diesem Gedanken auch nachgegangen sein, doch ob die Ergebnisse tatsächlich besser werden, ist abzuwarten. Aktueller auf jeden Fall.

Heineken machts mit Google

Friday, November 6th, 2009

Google und Heineken haben in einer gemeinsamen Studie zu der Kamapgne “Jouw Heineken”, welche leider nur in den Niederlanden geschalten wurde, viel, viel Interessantes herausgefunden. Gemeinsam mit Heineken, Metrixlab und der Heineken Agentur Twist wurden die unterschiedlichen Wirkung verschiedener Medienkanäle untersucht und auf Effektivität verglichen.

Die Kampagne “Jouw Heineken” wurde sowohl im TV als auch im Internet (Adwords, Display, Youtube) geschalten. Der geneigte Konsument wurde aufgefordert seine individuelle Heineken Flasche auf jouwheineken.nl zu designen. Dieser konnte sein Design auch noch käuflich erwerben. Nicht neu die Idee, doch wurde ein Mitmach-Reiz gezielt gesetzt. Zugegeben, besser als das nächste öde Gewinnspiel ist das Ganze allemal.

Merke: weg von Push hin zur Pull-Kommunkation setzt sich langsam auch bei großen Konzernen durch.

Zu den Ergebnissen:

- Allein die Search Impressions sorgen für eine um 23% gesteigerte Markenbekanntheit als die ganze Kampagne ohne Search. Ein Search Klick steigert die Markenbekanntheit um 69%.

- Aus der Erkenntnis, dass Search nicht nur Awareness sondern auch die Markenbekanntheit positiv beeinflusst, wird gefolgert, dass der Konsument auch dem Kauf näher kommt.

- Zudem wurde das Branding um das 1,5 fache durch die Synergie von Search und TV gesteigert.

- Search ist im Vergleich zu TV 53% kosteneffizienter in Bezug auf die Wahrnehmung der Marke.

- …

Das hört sich verdammt gut an, was Heineken und Googel da verkündigen. Aber um ganz ehrlich zu sein, ist es wenig verwunderlich, dass Adwords besser performt als TV, Display oder Youtube. Das Ganze klingt in meinen Ohren wie eine suggestiv Frage. Denn jeder weiß, dass Adwords wohl das effizienteste und effektivste Instrument des Online-Marketings ist. Und das SEM auch für das Branding nützlich ist, wurde uns auch schon in etlichen Studien verdeutlicht.

Zudem gibt mir die hohe Frequenz etwas zu denken, mit der Google in den letzten Wochen die erfolgreichen Studie auf den Markt wirft. Erst kürzlich wurde verkündet, dass der Online-Werbemarkt (Adwords) sich erholt und für 2010 wieder steil geht. Vorstellbar ist, dass diese Erholung durch solche Erfolgsnachrichten künstlich gepuscht werden soll. Wir werden sehen…

Google gibt uns den Page Preview

Wednesday, November 4th, 2009

Ne, oder? Dachte ich mir. Google wird doch nicht etwa unsere heißgeliebte SERP verändern wollen?

Wie untenstehender Screenshot zeigt, testet Google gerade den Page Preview. Warum das solange gedauert, kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass die Server zu sehr an das Limit getrieben worden wären. Aber he, ich bin da kein Experte…über Richtigstellung freue ich mich.

4072288286 7c28c7e867 300x253 Google gibt uns den Page Preview

Google Page Preview /
Quelle: searchengineland.com

Mich als User und Online-Marketing Freund begeistert diese Nachricht doch sehr. Zum einen sieht der Nutzer sofort was ihn auf der gefundenen Seite erwartet, also ob die Internetseite einen Besuch wert ist oder vernachlässigbar ist. Außerdem schmeicheln ein paar adequate Bilder das menschliche Auge mehr, als nur eine Ansammlung von Links.

Aus Sicht des Online-Marketings bieten diese Previews ganz neue Möglichkeiten. Die Übersichtlichkeit und die Usability werden in den Vordergrund gerückt, so dass der Suchende überhaupt von der Preview angespochen wird.

Da Google keine NPO ist, ist es durchaus vorstellbar, dass Google auf den Previews Werbeplätze anbietet. Vielleicht unter dem Namen “AdPreviews”. Naja, nur so ein Gedanke….

Wir werden sehen. Persönlich bin ich gespannt und bewerte die Weiterentwicklung der SERPs äußerst positiv, da dadaruch visuell schneller auf die Qualität einer Onlinepräsenz geschlossen werden kann als nur über Links. Mit der Folge, dass der Nutzer Zeit spart!

Unternehmen nutzen Social Media

Tuesday, November 3rd, 2009

Nachdem ich mich bereits über die Verbreitung und die Messung von Social Media ausgelassen habe und bestimmt auch noch werde, habe ich heute eine wahnsinss Präse zum Social Media Phänomen. Hier werden nicht die stink-langweiligen Gassenhauer des Web 2.0 usw. aufgezählt, sondern die Implementierung von Social Media in die Unternehmenskommunikation bildhaft dargestellt. Diese Präse eignet sich perfekt, um Marketing-Verantwortlichen das Thema SOCIAL MEDIA in einfacher und leicht verdaulicher Form beizureichen.

SMO = Social Media Optimization

Monday, November 2nd, 2009

Im Zuge der immer intensiver geführten Diskussion um die Für-und-Wieders von Massnahmen im Bereich Social Media, entstehen fast täglich neue Begrifflichkeiten. Der Entwicklung des Online-Marketings nicht ganz unähnlich, auch hier dauerte es eingie Zeit bis sich die vier Hauptdisziplinen (SEO, SEM, Affiliate, Display) herausbildeten.

SEO vs. SEM

Aus meiner Sicht stellt das SMM, also das Social Media Marketing, eine weiteren Zweig der Online-Marketing Baums dar, welcher aber noch stärker die einzelnen Maßnahmen miteinander verbindet. Die SMM Maßnahme Social Media Optimization, kurz SMO, überträgt SEO auf das Social Media. Der Kernunterschied zwischen SEO und SMO besteht darin, dass SEO den Traffic primär über Suchmaschinen generiert. SMO hingegen, verbindet klassische SEO Maßnahmen wie Linkbuilding, mit der Optimierung von Blogs oder Unternehmensseiten für das Social Media.

Was ist SMO genau?

Social Media Optimization beschreibt simple Aufgaben wie die Integration von Syndication Marketing, also RSS Feeds, Social News, Blogs oder auch Fotos und Videos. Was sich nun recht simpel klingt, umfasst in der Praxis neben SEO- auch Brandbuilding-, Viral-Marketing und Online Reputation Management Aufgaben.

SEO: Angestrebt sind starke Backlinkstrukturen, welche im Umkehrschluss natürlich zur Erhöhung des Traffics führen soll. Diverse Socialize Tools für gängige CMS Systeme wie WordPress erleichtern das Bookmarken und Taggen. Zudem führt die Erstellung von neuem themenrelevanten Content zu einem besseren Ranking seitens der Suchmaschine.

Brandbuilding: Die Erstellung von Blogs und anderen Social Media Repräsentanzen, Nutzung von Syndication Marketing usw. führt zu gesteigerten Kontakt mit dem Konsumenten und somit zu steigendem Branding (vereinfacht Beschrieben!).

Viral-Marketing: Die eingestellten Inhalte laden zur viralen Verbreitung ein.

Online Reputation Management: Reaktion auf eingestellte Inhalte müssen beobachtet werden.

Starke Vernetzung der Online-Marketing Disziplinen

Ersichtlich ist, dass SMO die einzelnen Disziplinen des Online-Marketings noch stärker miteinander verbindet, als es bisher möglich war bzw. denkbar gewesen wäre. Inwiefern sich die Begrifflichkeit der SMO durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Es steht jedoch fest, dass dem Ansatz des Social Media Marketings definitv die Zukunft gehört. Denn wer hat denn noch Bock auf Display Ads?

Messung von Social Media Kampagnen

Thursday, October 29th, 2009

Social Media ein MUSS für den Erfolg

Langsam werden sich auch KMUs der Bedeutung von Online-Marketing bewusst und setzen vermehrt auf SEO, SEM und Affiliate Marketing, schon sind die größeren und innovativeren Unternehmen dabei in Social Media zu invenstieren und ihre Media Budgets zu shiften.

Jeder größere Brand ist in Social Netzwerken vertreten, zwitschert mal mehr, mal weniger interessante Inhalte und hält den geneigten Internetnutzer oder Konsumenten auf dem Unternehmens eigenen Webtagebuch auf dem Laufenden. Die Liste ließe sich nun noch endlos fortsetzen…doch möchte ich hier keinen Maßnahmenkatalog anführen, was möglich ist, sondern die wohl wichtigste Frage stellen, die jedem kreativ Schaffenden einen Magengeschür beschert:

WIE MESSE ICH DEN ERFOLG VON SOCIAL MEDIA KAMPAGNEN

Der große Vorteil des Online-Marketing ist im Gegensatz zu herkömmlichen klassischen Marketing die schnelle und operative Messabrkeit jedes einzelnen Werbemittels oder Kanals. KPIs wie Clicks, Impressions, Leads und Sales verschafften jedem Marketingverantwortlichen feuchte Träume schon während der Mittagspause…Das endet nun abrupt, denn wie messe ich denn nun den Erfolg meiner Twitter-, Facebook-….Aktivitäten?

Tracking und Monitoring Determinanten

Folgend einige Vorschläge für KPIs im Social Media

- Anzahl der Follower auf Twitter

- Anzahl an Diskussionen über mein Produkt oder auf meinem Blog

- Anzahlt an Kommentaren zu Videos und Photos

- Anzahl an Downloads von Widgets

- Anzahl an Retweets

- …

15. Geburtstag von Online-Werbung

Sunday, October 25th, 2009

Vor genau 15 Jahren ging der erste Banner auf Hotwire, einer Reiseseite, online und erreicht dabei eine Klickrate von 78%. Zum Vergleich: Heute liegt diese im Promille Bereich. Zu diesem Zeitpunkt ahnte weder die überschaubare Internetgemeinde noch der Marketer welch Milliarden Dollar Business aus diesem simplen .Gif entstehen würde.

Display Ads wenig effizient

Vor lauter Sentimentalität am 15. Geburtstag des ersten Banners bleibt dieser schale Beigeschmack, welcher sich bei jedem Werbenden einstellt, wenn er die frustrierenden Klickraten seiner Banner Werbemittel erblickt. Längst ist SEM und SEO an der Display Werbung vorbeigezogen, was die Relevanz bei den Verantwortlichen angeht. Display Ads sind schlicht und ergreifend nicht so effizient und effektiv im Vergleich zu den anderen Online-Marketing-Instrumenten. Natürlich darf bei diesem Vergleich nicht vergessen werden, dass nicht nur die Klick- oder Conversationrate entscheidend ist, sondern auch die Branding Determinante mit in die Erfolgsbewertung einfliesen muss.

Format und Targeting entscheidend für den Erfolg

Längst ist nicht mehr die Größe des Werbemittels entscheidend. Vielmehr von Bedeutung ist das Format, also Flash oder Video, und das Targeting, wie genau ich meine Zielgruppe anspreche. Diese beiden Determinanten werden in Zukunft entscheidende Erfolgsfaktoren für die Media-Planung sein und für einen glücklichen 20. Geburtstag von Display Ads sorgen.


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