Archive for the ‘Twitter’ Category

Andy will wechseln, so what?

Thursday, May 6th, 2010

Bin heute durch Zufall über den wahnsinnig hässlichen Andy will wechseln Blog von Congstar gestolpert. Aus reiner Neugierde auch gleich die Facebook Page und den Twitter Account vom guten Andy angesteuert. Mit einem leichten Grinsen im Gesicht, beschloss ich mir heute Abend die Kampagne genauer anzusehen.

Facts, Facts, Facts der Andy will wechseln Kampagne von Congstar

Unter dem Motto ändere dein Leben, deinen Anbieter etc. entwickelte DDB Düsseldorf für Congstar eine integrierte Werbekampagne. Der Andy, der wechseln will, gab Tipps zu den Congstar Tarifen (GÄÄÄÄhn) und Nutzer konnten Andy Tipps zu Style und Typ relevanten Fragen geben. Dabei nahmen die Internetnutzer auch Einfluss auf die Kommunikatio sowohl online als auch offline.

Strategie der Kampagne

Die Kampagne wurde über mehrere Kanäle also sowohl über die klassischen Kanäle wie TV als auch sehr stark über den Social Media Kanal gespielt. Fernsehbuchungen dienten dem Zweck mit großer Reichweite die Kampagne am Start zu pushen und waren zum anderen günstig zu haben. Jedoch war die Strategie meines Erachtens komplett auf Social Media ausgelegt. Denn der Ansatz “Du gibst mir Tipps, ich dir”, zielt auf den direkten Dialog ab und ist schwerlich über TV Spots realisierbar. Mit der Folge, dass die Kampagne stringent über Blog, Facebook und Twitter gezogen wurde.

Umsetzung & Ergebnisse vom guten Andy

Abgesehen davon, dass ich den Look dieser Kampagne absolut furchtbar fand (eben Congstar CI), glaubte ich vor zwei Monaten noch, dass die Kampagne durch die Decke gehen könnte. Alle Kanäle waren sehr aktiv, es wurde Interaktivität in Form des Congstarizer (Total crazy App taucht dein Foto in Congstar CI! Tolle Idee autsch…) und die Nutzer wurden durch diverse Gewinnspiele und Aktionen zum Mitmachen aufgefordert. Die Strategie hat gepasst und vielleicht wurde sogar das Thema Social Media verstanden. Woran es liegt, dass der Blog monatlich 15.000 Visitor (Google AdPlanner), die Facebook Fan Page 326 Likes und Twitter sage und schreibe 82 Follower hat, kann ich final nicht beurteilen, doch würde mich schon interessieren was hier final der Visitor/Like/Follower gekostet hat ;-) Wie die Zahlen schon sagen, (und das ist auch wiederum der altbekannte Vorteil von Online Aktivitäten, du kannst Kampagnen messen!!!!!) die Kampagne ist ein wahnsinniger Misserfolg und ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass Congstar mit DDB noch einmal für solch eine Kampagne zusammen kommt…Naja, interessiert uns ja auch nicht, vielmehr würden mich die Learnings…

Learnings vom erfolglosen wechselnden Andy

Wie schon gesagt der Look war schlecht, mir als Konsument war überhaupt nicht klar, was die von mir wollen…aber das nur aus der Sicht des Konsumenten, vielleicht steckte auch eine brilliante Idee dahiner und I don`t get it…

Was sollte das nächste Mal anders laufen? Die Kampagne war gut vernetzt und verfügte auch über genügend Werbedruck, daran lag es schon einmal nicht. Für meinen Geschmack spielte sich die Musik zu stark und zu konzentriet auf dem Blog ab. Ich hätte das Kernstück auf Facebook gelegt und von dort mehr oder minder geschickt auf die einzelnen Plattformen gestreut, hier ne schnelle Aktion auf Twitter, da nen Bericht über eine coole Offline-Aktion, am Budget wird es wohl nicht gemangelt für zahlreiche Aktionen…wenn schon Dialog und menscheln, dann richtig. In diesem Zusammenhang finde ich die Wahl der Brandpage auch unglücklich. An Stelle von Congstar und DDB hätte die Frage kommen müssen, gehe ich da als Brand rein oder schicke ich einen Typen ins Rennen, der durch Nähe zum Konsument überzeugt. Bei dieser Frage hätten die Köpfe nicht lange qualmen müssen und die Entscheidung wäre auf eine normale Nutzerseite gefallen und nicht auf eine Brandpage. Denn ich bin lieber mit jemanden “befreundet” als ihn nur zu “Liken.”

Werde bei Gelegenheit noch einmal drüber schauen, vielleicht kommt mir noch eine Idee, warum die Kampagne so floppte…

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NGO vs. Nestlè oder auch schlau gegen ignorant…

Saturday, March 20th, 2010

Heute ein Workshop für alle NGOs dieser Welt: “WIE pinkel ich einem global agierenden Konzern ans Bein..”

Motto “Lehn dich zurück und warte auf die Fehler der Anderen”

1. Schritt: Produziere einen aufsehenerregenden Viral, welcher die Leute unmissverständlich auf das böse Unternehmen hinweist, aber zugleich auch saumäßig unterhaltsam ist.

2. Schritt: Warte bis der Konzern der Versuchung nicht mehr wiederstehen kann und die große Keule auspackt; sprich die Rechtsabteilung auf den Plan rückt und das Video wegen Markenrechtsverletzung aus den Social Media verbannt…

3. Schritt: Beschwer dich und warte auf den Streisand-Effekt

4. Schritt: Nutze Twitter und Facebook, um deine Messsage zu pushen

5. Schritt: Freue dich darüber, dass das böse Unternehmen nichts von Social Media hält bzw. versteht…

6. Schritt: Freue dich darüber, dass das Unternehmen keinen Blog hat, keine professionelle Moderation seiner Social Media Plattformen betreibt.

Viel Spaß!

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Everybody wants to be so FUCKING mobile

Saturday, March 6th, 2010

Das Mobile der heiße Scheiss ist, ist nichts Neues! Doch das es so wahnsinnig schnell und vor allem so klamm heimlich gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Kaum ein Tag vergeht, dass in meinem Googlereader nicht irgendwas Spektakuläres über Foursquare, Google Mobile Ads oder Brightkite auftaucht. Bei der ganzen Aufregung fällt mir auch immer wieder auf, dass Twitter vergeblich versucht dem Location based Ansatz an seine Nutzer ranzukarren. Es aber einfach nicht so richtig schafft.

Das liegt zum einen daran, dass Twitter seinen Stream zwar permanent weiterentwickelt, dabei aber vergisst Mehrwerte für die Nutzer zu schaffen. Vielmehr scheinen monetäre Gründe zu überwiegen. Was natürlich Ziel eines jeden Unternehmens ist, doch müssen Assets geschaffen werden, welche die Nutzer begeistern, unterhalten und für sie relevant sind. Und um ehrlich zu sein, mich langweilt Twitter so langsam gewaltig. Keine Neuerungen und keine Möglichkeit der Einbindung von Inhalten außer über Links.

Natürlich versorgt Twitter mich mit einer ungeheuren Datenmenge und ich habe viele Follower (oder auch nicht), doch den zweiten Schritt in Evolutionsreihe hat Twitter schlichtweg verschlafen.

Facebook hat den Nachrichten Stream mit jedem neuen Release mehr in den Vordergrund gestellt und avanciert zum weltweit größten Nachtrichten Aggregator im Internet, selbst die Freunde von Google News müssen sich da hinten anstellen. Zudem spricht Facebook mehr das Individuum an, als Twitter. Sprich der Wettbewerbsvorteil den Twitter noch gegenüber Facebook hatte, ist dahin.

2010 – Everybody wants to be so fucking mobile.

Tatsache, Foursquare, Brightkite und WIkitude finde ich auch recht heiß, aber trotzdem stecken diese Entwicklungen noch in den Kinderschuhen, da einfach nicht genügend Nutzer dafür vorhanden sind. Vielleicht liegt darin die Chance für Twitter noch mit einer sportlichen Technologie um die Ecke zu kommen. Wenn nicht kann Twitter die Koffer packen und noch ein paar Millionen mit Werbung und Search verdienen, und tweeten, tweeten, tweeten……

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