Archive for the ‘Werbung’ Category

Das Potential der großen DREI neuen Facebook Features

Sunday, May 9th, 2010

Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, verkündete Meiser Zuckerberg auf der F8 Developer Konferenz seine Vorstellung des Internets und der Kommunikation an sich. Im Mittelpunkt dieser Konferenz stand die Vorstellung der neuen Facebook Features: zu diesen Features zählen der viel genannte Like/Recommend Button, der Actvity Feed und die Recommendation Box. Da bereits in anderen Blogs ausführlich auf die Funktionalitäten eingegangen wurde, soll hier ausschließlich das Potential dieser grundlegenden Änderungen betrachtet werden. Wer noch nicht konkret weiß wovon ich hier spreche, kann sein Wissen gerne bei den Kollegen von FacebookMarketing auffrischen.

Like/Recommend, Activity Feed, Recommendation Box

Vom Fan zum Like und wieder zurück – der Like Button polarisiert. Viele Facebook Nutzer möchten den Fan Button wieder haben, doch kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass es wieder eingeführt wird. Sei es drum…Der Fakt, dass der Button nun nicht mehr nur in Facebook, sondern auf jeder x-beliebigen Seite eingebaut werden kann, im iFrame leicht umsetzbar, führt zur Endgültigen Vernetzung des WWWs, also zur Ausdehnung des Social Graphs, in dessen Mittelpunkt (wen wunderts?) natürlich FACEBOOK steht. Die (noch) weniger populären Activity Feed und die Recommendation Box funktionieren nur über den Like/Recommend Button. Dementsprechend Stiefmütterlich werden diese in den Medien behandelt.

Potential von Facebooks Like/Recommend

Das Potential ist groß! Wenn nicht sogar wahnsinnig groß. Wie Mark Zuckerberg auf der Konferenz verkündete, dass nun endgültig das Zeitalter des Social Graphs angebrochen wäre, musste ich zunächst noch schmunzeln, doch nach einiger Bedenkzeit und praktischen Anwendungen, muss ich sagen, HE`S GOD DAMM RIGHT!!! Dieses kleine iFrame bietet kurz allen Internetnutzern einen echten Mehrwert, ganz zu schweigen von Facebook. Denn seit Jahren geht die Web 2.0 Diskussion stehts einher mit den Empfehlungen, also dem viel beschworenen User Generated Content, welcher die Nutzer zu einem Produktkauf führt. Bisher war es meines Erachtens, aber immer (oft) Plattform abhängig, also z.B. Produktrezessionen von Amazon Kunden. Mit dem Plattform übergreifenden Like/Recommend Button kann jetzt jede x-beliebige Seite, jedes Produkt, jedes Ding, jeder Artikel empfohlen werden. Die Betonung liegt auf der Empfehlung, denn im Gegensatz zu den Amazon Kunden, kenn ich im Regelfall auch meine Facebook Freunde und vertrauen/misstraue diesen bei ihren Empfehlungen. Des Weiteren erscheint meine Empfehlung nicht nur bei dem Produkt, sondern auch im Activity Feed/ Recommendation Box auf der Seite selbst und im Stream meines Facebook Profils, was wiederum für zahlreiche Impressions, Klicks und Hits für den betreffenden Artikel sorgen wird.

Nicht nur Empfehlung, sondern auch Viral

Je nach Einstellung erscheint im Activty Feed als auch in der Recommendatio Box nicht nur die Likes/Recommends von meinen Freunden, sondern auch die von allen anderen Nutzern. Angenommen, ich bin gerade auf Bartu zur Schuhsuche und sehe in dem Activity Feed das 200 Facebook Nutzer total begeistert von den neuen Römer Sandalen sind, werde ich natürlich sagen, interessiert mich nicht, da ich kein Frau bin. Doch sehe ich, dass 100 Facebook Nutzer die neuen Camel Boots total klasse finden, werde ich auf jeden Fall einen Blick darauf werfen. Und wenn mir die Schuhe tatsächlich gefallen, werde ich sie wahrscheinlich auf weiterempfehlen und diese Empfehlung wird wiederum nicht nur auf dieser Seite zu sehen sein, sondern auch in meinem (wer hätte es gedacht) Facebook Profil. Was wiederum nicht nur meine Facebook Freunde, sondern auch alle Besucher der jeweiligen Seite/Produktes sehen werden, usw….verstanden????

Interessant wird sein, welche Targeting Möglichkeiten in Zukunft zur Verfügung stehen werden…(siehe einfaches Beispiel: Römersandale vs. Camel Boots). Und wird diese Empfehlungs-Maschinerie etwa den Tod für Social Bookmarking Dienste, wie Mister Wong oder Delicious, bedeuten? (Danke für den Kollegen Input :-) ) Fest steht: Die Bedeutung wird rasant zu nehmen und anders als die Bookmarker, wird Facebook den Sprung auf alle Seiten schaffen. Und vertraut heute denn bitte noch Bookmarks, außer vielleicht SEOs… Doch habe ich bereits von einer Kollegen gehört, dass die Like/Recommende Button öfters nicht auf Facebook, sondern andere unliebsamer Seite verwiesen haben. Zusammenfassend würde ich sagen, dass wir definitiv noch sehr viel Spaß mit diesen kleinen Buttons haben werden.

Gibt es eigentlich schon eine Anti-Like/Recommend Bewegung?

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Andy will wechseln, so what?

Thursday, May 6th, 2010

Bin heute durch Zufall über den wahnsinnig hässlichen Andy will wechseln Blog von Congstar gestolpert. Aus reiner Neugierde auch gleich die Facebook Page und den Twitter Account vom guten Andy angesteuert. Mit einem leichten Grinsen im Gesicht, beschloss ich mir heute Abend die Kampagne genauer anzusehen.

Facts, Facts, Facts der Andy will wechseln Kampagne von Congstar

Unter dem Motto ändere dein Leben, deinen Anbieter etc. entwickelte DDB Düsseldorf für Congstar eine integrierte Werbekampagne. Der Andy, der wechseln will, gab Tipps zu den Congstar Tarifen (GÄÄÄÄhn) und Nutzer konnten Andy Tipps zu Style und Typ relevanten Fragen geben. Dabei nahmen die Internetnutzer auch Einfluss auf die Kommunikatio sowohl online als auch offline.

Strategie der Kampagne

Die Kampagne wurde über mehrere Kanäle also sowohl über die klassischen Kanäle wie TV als auch sehr stark über den Social Media Kanal gespielt. Fernsehbuchungen dienten dem Zweck mit großer Reichweite die Kampagne am Start zu pushen und waren zum anderen günstig zu haben. Jedoch war die Strategie meines Erachtens komplett auf Social Media ausgelegt. Denn der Ansatz “Du gibst mir Tipps, ich dir”, zielt auf den direkten Dialog ab und ist schwerlich über TV Spots realisierbar. Mit der Folge, dass die Kampagne stringent über Blog, Facebook und Twitter gezogen wurde.

Umsetzung & Ergebnisse vom guten Andy

Abgesehen davon, dass ich den Look dieser Kampagne absolut furchtbar fand (eben Congstar CI), glaubte ich vor zwei Monaten noch, dass die Kampagne durch die Decke gehen könnte. Alle Kanäle waren sehr aktiv, es wurde Interaktivität in Form des Congstarizer (Total crazy App taucht dein Foto in Congstar CI! Tolle Idee autsch…) und die Nutzer wurden durch diverse Gewinnspiele und Aktionen zum Mitmachen aufgefordert. Die Strategie hat gepasst und vielleicht wurde sogar das Thema Social Media verstanden. Woran es liegt, dass der Blog monatlich 15.000 Visitor (Google AdPlanner), die Facebook Fan Page 326 Likes und Twitter sage und schreibe 82 Follower hat, kann ich final nicht beurteilen, doch würde mich schon interessieren was hier final der Visitor/Like/Follower gekostet hat ;-) Wie die Zahlen schon sagen, (und das ist auch wiederum der altbekannte Vorteil von Online Aktivitäten, du kannst Kampagnen messen!!!!!) die Kampagne ist ein wahnsinniger Misserfolg und ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass Congstar mit DDB noch einmal für solch eine Kampagne zusammen kommt…Naja, interessiert uns ja auch nicht, vielmehr würden mich die Learnings…

Learnings vom erfolglosen wechselnden Andy

Wie schon gesagt der Look war schlecht, mir als Konsument war überhaupt nicht klar, was die von mir wollen…aber das nur aus der Sicht des Konsumenten, vielleicht steckte auch eine brilliante Idee dahiner und I don`t get it…

Was sollte das nächste Mal anders laufen? Die Kampagne war gut vernetzt und verfügte auch über genügend Werbedruck, daran lag es schon einmal nicht. Für meinen Geschmack spielte sich die Musik zu stark und zu konzentriet auf dem Blog ab. Ich hätte das Kernstück auf Facebook gelegt und von dort mehr oder minder geschickt auf die einzelnen Plattformen gestreut, hier ne schnelle Aktion auf Twitter, da nen Bericht über eine coole Offline-Aktion, am Budget wird es wohl nicht gemangelt für zahlreiche Aktionen…wenn schon Dialog und menscheln, dann richtig. In diesem Zusammenhang finde ich die Wahl der Brandpage auch unglücklich. An Stelle von Congstar und DDB hätte die Frage kommen müssen, gehe ich da als Brand rein oder schicke ich einen Typen ins Rennen, der durch Nähe zum Konsument überzeugt. Bei dieser Frage hätten die Köpfe nicht lange qualmen müssen und die Entscheidung wäre auf eine normale Nutzerseite gefallen und nicht auf eine Brandpage. Denn ich bin lieber mit jemanden “befreundet” als ihn nur zu “Liken.”

Werde bei Gelegenheit noch einmal drüber schauen, vielleicht kommt mir noch eine Idee, warum die Kampagne so floppte…

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Heineken machts mit Google

Friday, November 6th, 2009

Google und Heineken haben in einer gemeinsamen Studie zu der Kamapgne “Jouw Heineken”, welche leider nur in den Niederlanden geschalten wurde, viel, viel Interessantes herausgefunden. Gemeinsam mit Heineken, Metrixlab und der Heineken Agentur Twist wurden die unterschiedlichen Wirkung verschiedener Medienkanäle untersucht und auf Effektivität verglichen.

Die Kampagne “Jouw Heineken” wurde sowohl im TV als auch im Internet (Adwords, Display, Youtube) geschalten. Der geneigte Konsument wurde aufgefordert seine individuelle Heineken Flasche auf jouwheineken.nl zu designen. Dieser konnte sein Design auch noch käuflich erwerben. Nicht neu die Idee, doch wurde ein Mitmach-Reiz gezielt gesetzt. Zugegeben, besser als das nächste öde Gewinnspiel ist das Ganze allemal.

Merke: weg von Push hin zur Pull-Kommunkation setzt sich langsam auch bei großen Konzernen durch.

Zu den Ergebnissen:

- Allein die Search Impressions sorgen für eine um 23% gesteigerte Markenbekanntheit als die ganze Kampagne ohne Search. Ein Search Klick steigert die Markenbekanntheit um 69%.

- Aus der Erkenntnis, dass Search nicht nur Awareness sondern auch die Markenbekanntheit positiv beeinflusst, wird gefolgert, dass der Konsument auch dem Kauf näher kommt.

- Zudem wurde das Branding um das 1,5 fache durch die Synergie von Search und TV gesteigert.

- Search ist im Vergleich zu TV 53% kosteneffizienter in Bezug auf die Wahrnehmung der Marke.

- …

Das hört sich verdammt gut an, was Heineken und Googel da verkündigen. Aber um ganz ehrlich zu sein, ist es wenig verwunderlich, dass Adwords besser performt als TV, Display oder Youtube. Das Ganze klingt in meinen Ohren wie eine suggestiv Frage. Denn jeder weiß, dass Adwords wohl das effizienteste und effektivste Instrument des Online-Marketings ist. Und das SEM auch für das Branding nützlich ist, wurde uns auch schon in etlichen Studien verdeutlicht.

Zudem gibt mir die hohe Frequenz etwas zu denken, mit der Google in den letzten Wochen die erfolgreichen Studie auf den Markt wirft. Erst kürzlich wurde verkündet, dass der Online-Werbemarkt (Adwords) sich erholt und für 2010 wieder steil geht. Vorstellbar ist, dass diese Erholung durch solche Erfolgsnachrichten künstlich gepuscht werden soll. Wir werden sehen…

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Volkswagen GTI zum mitnehmen

Thursday, November 5th, 2009

Auf die Schnelle: Gibts heute ne nette Merchandising Bag von VW. Kreiert hat die Werbung Agence V.

Toll finde ich an der Werbung, dass genau die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllt werden…escht gute Arbeit.

Werbung Volkswagen Golf GTI Bag

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