Archive for the ‘Werbung’ Category

MyRecap: Social Media Week Berlin

Sunday, September 25th, 2011

Von meiner Seite von einer ganzen Woche zu sprechen, wäre vermessen, denn trotz fünfach geplanten Pannel Besuch, schaffte ich es zu genau Einem: der Big Brands in Social Media Session im Base Camp. Um ehrlich zu sein, hat mich eigentlich auch nur diese Eine gereizt, die anderen haben erwartungsgemäß und dem Twitter Stream entsprechend, nicht das gehalten was versprochen wurde. Abgesehen von Gabe Zichermann, welcher einer mit Gamification überzeugen konnte (wurde mir zumindest erzählt).

Big Brands in Social Media

Die Big Brands Session geizte nicht mit interessanten Pannel Teilnehmern, so waren zu gegen: Stefan Keuchel (Google Germany), Malina Wiegand (Tchibo), Jörg Leupold (Häberlein & Maurer), Sachar Kriwoj (E-Plus Gruppe). Moderiert wurde die Session von Björn Sievers (Edelman), welcher diese Aufgabe wirklich gut ausfüllte. Besonders interessant war zu Beginn der Impulsvortrag „Is Facebook failing brands?“ von Mark Roger (MarketSentinel).

Mark geizte nicht mit interessanten Fakten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte: Die hoch gelobten Facebook Ads bringen es auf eine CTR von 0, 011 – 0,165% im Verglich zu Google Ads mit 0,4 – 0,7% doch relativ mager. Share of Online Ad Revenue liegt bei Facebook bei 4,7% bei Google 38,9%. Fazit: Effiziente Ad Schaltung sind anders aus! Interessant war auch die Statistik bezüglich Künstler Brand Pages auf Facebook, bspw. hat Eminem über 41.000.000 Fans, aber nur 575 (0,001%) Fans kehren wieder zurück und interagieren mit der Brand Page.

Daraus wurde gefolgert, dass Facebook eher als CRM Kanal zu verwenden wäre, also klassisch Kundenanfragen zu beantworten. Ganz nachvollziehen kann ich diese Aussage nicht, denn …

  1. Die Bereitschaft auf einer Künstler Fan Page zu interagieren, ist wesentlich geringer als wenn es darum geht, mit einem Brand zu interagieren (meine Meinung!). Des Weiteren nutzen viele Künstler ihre Facebook Brand Page nur “One Way”, also pushen ihre Werbebotschaften raus. Dies zeigt sich deutlich daran, als dass bspw. Eminem nicht einmal Posting von Fans zu lässt.
  2. Die Trennung zwischen Community Management und CRM ist meines Erachtens veraltet. Auch wenn ich das Buzz Word „Social CRM“ nicht unbedingt immer und überall in den Ring schicken will, ist es zumindest das richtige Vorgehen,s um das Alte mit dem Neuen zu verbinden.

Abgesehen von dem Impulsvortrag konnte das Pannel durch eine kurzweilige Gesprächsrunde unterhalten, welche natürlich nicht ohne die unnötigen Werbepausen der Teilnehmer auskam. Ein paar interessante Facts im Überblick:

  • Google hat über 40 Facebook Pages, 150 Blogs und 50 YouTube Channel am Start (Für mehr oder weniger jedes Produkt eine oder mehrere Plattformen).
  • Tchibo brauchte ca. 2 Jahre um im Social Web durchzustarten. Mittlerweile werden Produlttipps von Bloggern erst genommen und in den Innovationsprozess aufgenommen, bspw. machte eine Bloggerin Tchibo auf den Umstand aufmerksam, dass der neue Schmuckspiegelschrank (!) nur auf einer Seite für längere Ketten nutzbar ist. Mit der Folge, dass dieses Problem beim nächsten Schrank nicht vorkommen wird, sprich Tchibo hört zu und setzt das Gehörte tatsächlich um.
  • Interessanterweise werden auf Tschibo Ideas zwar viele Ideen generiert, jedoch stellt es sich als äußerst schwierig heraus, diese auch zur Marktreife zu führen.

Das war’s dann auch schon. An dieser Stelle geht an dickes Dankeschön an das Base Camp raus: Habe mich sehr wohl gefühlt und komme bestimmt wieder, auch wenn ich nicht vorhabe Base zu nutzen …

Stürmische Zeiten im Social Web

Saturday, July 2nd, 2011

Vom Wind zum Stürmchen bis zum Shit Storm

Großer Wind wurde um Google`s + gemacht, ein Stürmchen löste die von Greenpeace initierte VW Darkstar Kampagne aus und ein wahrer Shit Storm folgte auf die WDR Reportage “der Pakt mit dem Panda“, welche doch die ganze Web Gemeinde an der Glaubwüdrigkeit von WWF zweifeln lässt.

Viel Wind um nichts bei Google + ?

Google neuster Aufschlag in Sachen Social Media hört auf den Namen Google Plus und erhält für den Look gleich mal eine Eins Plus. Auch die Namesgebung der einzelnen Features Circles, Hangouts etc… gibt ebenfalls gleich Bestnoten, doch das war es das schon was mich überzeugen konnte. Die Features stehen in dem von Weiß Räumen geprägten Google Plus so ziemlich losgelöst von allem was Social Media ausmacht: Es fehlt jegliche Verbindung zu anderen Netzwerken. Es hätte so schön sein können, doch erst einmal setzen sechs!

Viel spannender als Google Plus ist die Entwicklung von YouTube. Laut Mashable wird erstmalig die Harry Potter Premiere per Livestream auf YouTube übertragen. Des Weiteren wird auch die Möglichkeit geboten den einen oder anderen Harry Potter Streifen zu streamen. Unter der Prämisse, dass Google aktuell mit HULU über eine Übernahme verhandelt, bin ich wirklich gespannt und ich denke, dass Apple und alle anderen Anbieter diese Entwicklung mit ebenfalls größter Interesse verfolgen.

Stürmchen auf der dunklen Seite von VW

Der wohl großartigste Werbespot der letzten Zeit (oder auch Viral) “The Force” von VW diente als Grundlage für die Greenpeace’s Parodie VW Darkside. Der VW Spot wurde weitergeführt und greift geschickt das Gute und Böse Thema auf. Auf der Plattform VW Darkside konnten sich Interessierte als Jedi Ritter anmelden und gemeinsam gegen die dunkle Macht ankämpfen. Entgegen der ersten Vermutung entstand daraus kein Sturm, sondern ein eher Stürmchen. Nun hat sich Lukas Films eingemischt und das Video wegen Urheberrechtsverletzung vom Netz genommen. Gratulation an Lukas Films. Kann man sich heutzutage noch ungeschickter verhalten, wenn es um Urheberrechtsverletzung im Internet geht? To be continued …

WWF mitten im Scheiße Sturm

Mit WWF und dem Panda verband ich bisher nur eine NGO, die sich in letzter Zeit stark engagiert in den Social Media zeigten. Doch die WDR Reportage “Der Pakt mit dem Panda” belehrte uns eines Anderen. Ich möchte gar nicht lange auf die Vorwürfe eingehen, doch reichten diese zumindest WWF ordentlich unter Druck zu setzen. Nicht von ungefähr kommt der Ausspruch “Wer nicht nackt sein will, darf nicht in die Sauna gehen”, selbiges gilt für das Internet.

Die Kritiker kamen schnell und verlangten nach Aufklärung der Vorwürfe. WWF reagierte mit einem Statement und diskutierte mit den Kritikern auf Facebook, Twitter, Blog und Forum. Doch hat ihnen niemand gesagt, dass es während einer Krise keine Geschäftzeiten gibt? Wer sich um 18:00 zurückzieht, muss sich nicht wundern, dass darüber Kritik geübt wird.

Viel schlimmer dürften jedoch die Folgen für WWF sein. NGOs, welche meistens auf Spenden angewiesen sind und Kooperation mit werbenden Unternehmen anstreben (aber nicht unbedingt sollten…), müssen stets an ihrer Glaubwürdigkeit arbeiten. Und genau diese Glaubwürdigkeit ist WWF auf nicht absehbare Zeit verloren gegangen.

Das Potential der großen DREI neuen Facebook Features

Sunday, May 9th, 2010

Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, verkündete Meiser Zuckerberg auf der F8 Developer Konferenz seine Vorstellung des Internets und der Kommunikation an sich. Im Mittelpunkt dieser Konferenz stand die Vorstellung der neuen Facebook Features: zu diesen Features zählen der viel genannte Like/Recommend Button, der Actvity Feed und die Recommendation Box. Da bereits in anderen Blogs ausführlich auf die Funktionalitäten eingegangen wurde, soll hier ausschließlich das Potential dieser grundlegenden Änderungen betrachtet werden. Wer noch nicht konkret weiß wovon ich hier spreche, kann sein Wissen gerne bei den Kollegen von FacebookMarketing auffrischen.

Like/Recommend, Activity Feed, Recommendation Box

Vom Fan zum Like und wieder zurück – der Like Button polarisiert. Viele Facebook Nutzer möchten den Fan Button wieder haben, doch kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass es wieder eingeführt wird. Sei es drum…Der Fakt, dass der Button nun nicht mehr nur in Facebook, sondern auf jeder x-beliebigen Seite eingebaut werden kann, im iFrame leicht umsetzbar, führt zur Endgültigen Vernetzung des WWWs, also zur Ausdehnung des Social Graphs, in dessen Mittelpunkt (wen wunderts?) natürlich FACEBOOK steht. Die (noch) weniger populären Activity Feed und die Recommendation Box funktionieren nur über den Like/Recommend Button. Dementsprechend Stiefmütterlich werden diese in den Medien behandelt.

Potential von Facebooks Like/Recommend

Das Potential ist groß! Wenn nicht sogar wahnsinnig groß. Wie Mark Zuckerberg auf der Konferenz verkündete, dass nun endgültig das Zeitalter des Social Graphs angebrochen wäre, musste ich zunächst noch schmunzeln, doch nach einiger Bedenkzeit und praktischen Anwendungen, muss ich sagen, HE`S GOD DAMM RIGHT!!! Dieses kleine iFrame bietet kurz allen Internetnutzern einen echten Mehrwert, ganz zu schweigen von Facebook. Denn seit Jahren geht die Web 2.0 Diskussion stehts einher mit den Empfehlungen, also dem viel beschworenen User Generated Content, welcher die Nutzer zu einem Produktkauf führt. Bisher war es meines Erachtens, aber immer (oft) Plattform abhängig, also z.B. Produktrezessionen von Amazon Kunden. Mit dem Plattform übergreifenden Like/Recommend Button kann jetzt jede x-beliebige Seite, jedes Produkt, jedes Ding, jeder Artikel empfohlen werden. Die Betonung liegt auf der Empfehlung, denn im Gegensatz zu den Amazon Kunden, kenn ich im Regelfall auch meine Facebook Freunde und vertrauen/misstraue diesen bei ihren Empfehlungen. Des Weiteren erscheint meine Empfehlung nicht nur bei dem Produkt, sondern auch im Activity Feed/ Recommendation Box auf der Seite selbst und im Stream meines Facebook Profils, was wiederum für zahlreiche Impressions, Klicks und Hits für den betreffenden Artikel sorgen wird.

Nicht nur Empfehlung, sondern auch Viral

Je nach Einstellung erscheint im Activty Feed als auch in der Recommendatio Box nicht nur die Likes/Recommends von meinen Freunden, sondern auch die von allen anderen Nutzern. Angenommen, ich bin gerade auf Bartu zur Schuhsuche und sehe in dem Activity Feed das 200 Facebook Nutzer total begeistert von den neuen Römer Sandalen sind, werde ich natürlich sagen, interessiert mich nicht, da ich kein Frau bin. Doch sehe ich, dass 100 Facebook Nutzer die neuen Camel Boots total klasse finden, werde ich auf jeden Fall einen Blick darauf werfen. Und wenn mir die Schuhe tatsächlich gefallen, werde ich sie wahrscheinlich auf weiterempfehlen und diese Empfehlung wird wiederum nicht nur auf dieser Seite zu sehen sein, sondern auch in meinem (wer hätte es gedacht) Facebook Profil. Was wiederum nicht nur meine Facebook Freunde, sondern auch alle Besucher der jeweiligen Seite/Produktes sehen werden, usw….verstanden????

Interessant wird sein, welche Targeting Möglichkeiten in Zukunft zur Verfügung stehen werden…(siehe einfaches Beispiel: Römersandale vs. Camel Boots). Und wird diese Empfehlungs-Maschinerie etwa den Tod für Social Bookmarking Dienste, wie Mister Wong oder Delicious, bedeuten? (Danke für den Kollegen Input icon smile Das Potential der großen DREI neuen Facebook Features ) Fest steht: Die Bedeutung wird rasant zu nehmen und anders als die Bookmarker, wird Facebook den Sprung auf alle Seiten schaffen. Und vertraut heute denn bitte noch Bookmarks, außer vielleicht SEOs… Doch habe ich bereits von einer Kollegen gehört, dass die Like/Recommende Button öfters nicht auf Facebook, sondern andere unliebsamer Seite verwiesen haben. Zusammenfassend würde ich sagen, dass wir definitiv noch sehr viel Spaß mit diesen kleinen Buttons haben werden.

Gibt es eigentlich schon eine Anti-Like/Recommend Bewegung?

Andy will wechseln, so what?

Thursday, May 6th, 2010

Bin heute durch Zufall über den wahnsinnig hässlichen Andy will wechseln Blog von Congstar gestolpert. Aus reiner Neugierde auch gleich die Facebook Page und den Twitter Account vom guten Andy angesteuert. Mit einem leichten Grinsen im Gesicht, beschloss ich mir heute Abend die Kampagne genauer anzusehen.

Facts, Facts, Facts der Andy will wechseln Kampagne von Congstar

Unter dem Motto ändere dein Leben, deinen Anbieter etc. entwickelte DDB Düsseldorf für Congstar eine integrierte Werbekampagne. Der Andy, der wechseln will, gab Tipps zu den Congstar Tarifen (GÄÄÄÄhn) und Nutzer konnten Andy Tipps zu Style und Typ relevanten Fragen geben. Dabei nahmen die Internetnutzer auch Einfluss auf die Kommunikatio sowohl online als auch offline.

Strategie der Kampagne

Die Kampagne wurde über mehrere Kanäle also sowohl über die klassischen Kanäle wie TV als auch sehr stark über den Social Media Kanal gespielt. Fernsehbuchungen dienten dem Zweck mit großer Reichweite die Kampagne am Start zu pushen und waren zum anderen günstig zu haben. Jedoch war die Strategie meines Erachtens komplett auf Social Media ausgelegt. Denn der Ansatz “Du gibst mir Tipps, ich dir”, zielt auf den direkten Dialog ab und ist schwerlich über TV Spots realisierbar. Mit der Folge, dass die Kampagne stringent über Blog, Facebook und Twitter gezogen wurde.

Umsetzung & Ergebnisse vom guten Andy

Abgesehen davon, dass ich den Look dieser Kampagne absolut furchtbar fand (eben Congstar CI), glaubte ich vor zwei Monaten noch, dass die Kampagne durch die Decke gehen könnte. Alle Kanäle waren sehr aktiv, es wurde Interaktivität in Form des Congstarizer (Total crazy App taucht dein Foto in Congstar CI! Tolle Idee autsch…) und die Nutzer wurden durch diverse Gewinnspiele und Aktionen zum Mitmachen aufgefordert. Die Strategie hat gepasst und vielleicht wurde sogar das Thema Social Media verstanden. Woran es liegt, dass der Blog monatlich 15.000 Visitor (Google AdPlanner), die Facebook Fan Page 326 Likes und Twitter sage und schreibe 82 Follower hat, kann ich final nicht beurteilen, doch würde mich schon interessieren was hier final der Visitor/Like/Follower gekostet hat icon wink Andy will wechseln, so what? Wie die Zahlen schon sagen, (und das ist auch wiederum der altbekannte Vorteil von Online Aktivitäten, du kannst Kampagnen messen!!!!!) die Kampagne ist ein wahnsinniger Misserfolg und ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass Congstar mit DDB noch einmal für solch eine Kampagne zusammen kommt…Naja, interessiert uns ja auch nicht, vielmehr würden mich die Learnings…

Learnings vom erfolglosen wechselnden Andy

Wie schon gesagt der Look war schlecht, mir als Konsument war überhaupt nicht klar, was die von mir wollen…aber das nur aus der Sicht des Konsumenten, vielleicht steckte auch eine brilliante Idee dahiner und I don`t get it…

Was sollte das nächste Mal anders laufen? Die Kampagne war gut vernetzt und verfügte auch über genügend Werbedruck, daran lag es schon einmal nicht. Für meinen Geschmack spielte sich die Musik zu stark und zu konzentriet auf dem Blog ab. Ich hätte das Kernstück auf Facebook gelegt und von dort mehr oder minder geschickt auf die einzelnen Plattformen gestreut, hier ne schnelle Aktion auf Twitter, da nen Bericht über eine coole Offline-Aktion, am Budget wird es wohl nicht gemangelt für zahlreiche Aktionen…wenn schon Dialog und menscheln, dann richtig. In diesem Zusammenhang finde ich die Wahl der Brandpage auch unglücklich. An Stelle von Congstar und DDB hätte die Frage kommen müssen, gehe ich da als Brand rein oder schicke ich einen Typen ins Rennen, der durch Nähe zum Konsument überzeugt. Bei dieser Frage hätten die Köpfe nicht lange qualmen müssen und die Entscheidung wäre auf eine normale Nutzerseite gefallen und nicht auf eine Brandpage. Denn ich bin lieber mit jemanden “befreundet” als ihn nur zu “Liken.”

Werde bei Gelegenheit noch einmal drüber schauen, vielleicht kommt mir noch eine Idee, warum die Kampagne so floppte…

Heineken machts mit Google

Friday, November 6th, 2009

Google und Heineken haben in einer gemeinsamen Studie zu der Kamapgne “Jouw Heineken”, welche leider nur in den Niederlanden geschalten wurde, viel, viel Interessantes herausgefunden. Gemeinsam mit Heineken, Metrixlab und der Heineken Agentur Twist wurden die unterschiedlichen Wirkung verschiedener Medienkanäle untersucht und auf Effektivität verglichen.

Die Kampagne “Jouw Heineken” wurde sowohl im TV als auch im Internet (Adwords, Display, Youtube) geschalten. Der geneigte Konsument wurde aufgefordert seine individuelle Heineken Flasche auf jouwheineken.nl zu designen. Dieser konnte sein Design auch noch käuflich erwerben. Nicht neu die Idee, doch wurde ein Mitmach-Reiz gezielt gesetzt. Zugegeben, besser als das nächste öde Gewinnspiel ist das Ganze allemal.

Merke: weg von Push hin zur Pull-Kommunkation setzt sich langsam auch bei großen Konzernen durch.

Zu den Ergebnissen:

- Allein die Search Impressions sorgen für eine um 23% gesteigerte Markenbekanntheit als die ganze Kampagne ohne Search. Ein Search Klick steigert die Markenbekanntheit um 69%.

- Aus der Erkenntnis, dass Search nicht nur Awareness sondern auch die Markenbekanntheit positiv beeinflusst, wird gefolgert, dass der Konsument auch dem Kauf näher kommt.

- Zudem wurde das Branding um das 1,5 fache durch die Synergie von Search und TV gesteigert.

- Search ist im Vergleich zu TV 53% kosteneffizienter in Bezug auf die Wahrnehmung der Marke.

- …

Das hört sich verdammt gut an, was Heineken und Googel da verkündigen. Aber um ganz ehrlich zu sein, ist es wenig verwunderlich, dass Adwords besser performt als TV, Display oder Youtube. Das Ganze klingt in meinen Ohren wie eine suggestiv Frage. Denn jeder weiß, dass Adwords wohl das effizienteste und effektivste Instrument des Online-Marketings ist. Und das SEM auch für das Branding nützlich ist, wurde uns auch schon in etlichen Studien verdeutlicht.

Zudem gibt mir die hohe Frequenz etwas zu denken, mit der Google in den letzten Wochen die erfolgreichen Studie auf den Markt wirft. Erst kürzlich wurde verkündet, dass der Online-Werbemarkt (Adwords) sich erholt und für 2010 wieder steil geht. Vorstellbar ist, dass diese Erholung durch solche Erfolgsnachrichten künstlich gepuscht werden soll. Wir werden sehen…

Volkswagen GTI zum mitnehmen

Thursday, November 5th, 2009

Auf die Schnelle: Gibts heute ne nette Merchandising Bag von VW. Kreiert hat die Werbung Agence V.

Toll finde ich an der Werbung, dass genau die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllt werden…escht gute Arbeit.

VolkswagenGolfGTIBag 412x274 300x199 Volkswagen GTI zum mitnehmen


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