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Die Social Media Welt in 02:45 Minuten

Monday, November 28th, 2011

Jedes Mal einfach gut: Die Social Media in Zahlen. Wenn nur alles so schön aufbereitet sein könnte! Enjoy it …

MyRecap: Social Media Week Berlin

Sunday, September 25th, 2011

Von meiner Seite von einer ganzen Woche zu sprechen, wäre vermessen, denn trotz fünfach geplanten Pannel Besuch, schaffte ich es zu genau Einem: der Big Brands in Social Media Session im Base Camp. Um ehrlich zu sein, hat mich eigentlich auch nur diese Eine gereizt, die anderen haben erwartungsgemäß und dem Twitter Stream entsprechend, nicht das gehalten was versprochen wurde. Abgesehen von Gabe Zichermann, welcher einer mit Gamification überzeugen konnte (wurde mir zumindest erzählt).

Big Brands in Social Media

Die Big Brands Session geizte nicht mit interessanten Pannel Teilnehmern, so waren zu gegen: Stefan Keuchel (Google Germany), Malina Wiegand (Tchibo), Jörg Leupold (Häberlein & Maurer), Sachar Kriwoj (E-Plus Gruppe). Moderiert wurde die Session von Björn Sievers (Edelman), welcher diese Aufgabe wirklich gut ausfüllte. Besonders interessant war zu Beginn der Impulsvortrag „Is Facebook failing brands?“ von Mark Roger (MarketSentinel).

Mark geizte nicht mit interessanten Fakten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte: Die hoch gelobten Facebook Ads bringen es auf eine CTR von 0, 011 – 0,165% im Verglich zu Google Ads mit 0,4 – 0,7% doch relativ mager. Share of Online Ad Revenue liegt bei Facebook bei 4,7% bei Google 38,9%. Fazit: Effiziente Ad Schaltung sind anders aus! Interessant war auch die Statistik bezüglich Künstler Brand Pages auf Facebook, bspw. hat Eminem über 41.000.000 Fans, aber nur 575 (0,001%) Fans kehren wieder zurück und interagieren mit der Brand Page.

Daraus wurde gefolgert, dass Facebook eher als CRM Kanal zu verwenden wäre, also klassisch Kundenanfragen zu beantworten. Ganz nachvollziehen kann ich diese Aussage nicht, denn …

  1. Die Bereitschaft auf einer Künstler Fan Page zu interagieren, ist wesentlich geringer als wenn es darum geht, mit einem Brand zu interagieren (meine Meinung!). Des Weiteren nutzen viele Künstler ihre Facebook Brand Page nur “One Way”, also pushen ihre Werbebotschaften raus. Dies zeigt sich deutlich daran, als dass bspw. Eminem nicht einmal Posting von Fans zu lässt.
  2. Die Trennung zwischen Community Management und CRM ist meines Erachtens veraltet. Auch wenn ich das Buzz Word „Social CRM“ nicht unbedingt immer und überall in den Ring schicken will, ist es zumindest das richtige Vorgehen,s um das Alte mit dem Neuen zu verbinden.

Abgesehen von dem Impulsvortrag konnte das Pannel durch eine kurzweilige Gesprächsrunde unterhalten, welche natürlich nicht ohne die unnötigen Werbepausen der Teilnehmer auskam. Ein paar interessante Facts im Überblick:

  • Google hat über 40 Facebook Pages, 150 Blogs und 50 YouTube Channel am Start (Für mehr oder weniger jedes Produkt eine oder mehrere Plattformen).
  • Tchibo brauchte ca. 2 Jahre um im Social Web durchzustarten. Mittlerweile werden Produlttipps von Bloggern erst genommen und in den Innovationsprozess aufgenommen, bspw. machte eine Bloggerin Tchibo auf den Umstand aufmerksam, dass der neue Schmuckspiegelschrank (!) nur auf einer Seite für längere Ketten nutzbar ist. Mit der Folge, dass dieses Problem beim nächsten Schrank nicht vorkommen wird, sprich Tchibo hört zu und setzt das Gehörte tatsächlich um.
  • Interessanterweise werden auf Tschibo Ideas zwar viele Ideen generiert, jedoch stellt es sich als äußerst schwierig heraus, diese auch zur Marktreife zu führen.

Das war’s dann auch schon. An dieser Stelle geht an dickes Dankeschön an das Base Camp raus: Habe mich sehr wohl gefühlt und komme bestimmt wieder, auch wenn ich nicht vorhabe Base zu nutzen …

Ist SOCIAL MEDIA für Non Profit Organisationen von Relevanz?

Sunday, November 14th, 2010

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Antonia Mercadante. Antonia kümmert sich um die Belange des SCHOENHOUSE APARTMENT Blogs und studiert BWL mit den Schwerpunkten Marketing / Umweltmanagement an der HTW Berlin. In Ihrer Studienarbeit “Online-Kommunikation für NPOs” beschäftigte Sie sich unter anderem mit dem Thema, warum Social Media für NPOs von Relevanz ist.

NPOs und Medien im Wandel


Die NPOs unterliegen neben dem Kommunikations- und Medienwandel einem wachsenden Konkurrenzdruck um finanzielle Ressourcen, Mitglieder, Kooperationspartner und öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Abnehmende staatliche Mittel, zunehmende Konkurrenz auf dem Spendenmarkt und dazu noch eine rasende Entwicklung neuer Medien führen zu einer stetigen Professionalisierung der NPOs.

Als eine der ersten Organisationen begann UNICEF bereits 1996 in England mit der Einrichtung sicherer Spendenmöglichkeiten über das Internet. Die weltweite Internet-Euphorie brachte auch in Deutschland viel Bewegung in den NPO-Sektor. Die wichtigste Ressourcenabhängigkeit für viele NPO ist der eigene Finanzbedarf. Davon kommen rund zwei drittel vom Staat und nur etwa 4% von privater Seite über Spender. Somit ist es enorm wichtig die Ressourcen aus dem gesellschaftlichen Sektor zu erweitern. In diesem Zusammenhang bietet das Internet neue Handlungschancen, denn die Nutzer können über das Netz neue Leute kennenlernen, sich weiterbilden, politisch aktiv werden, Geld spenden und vieles mehr. Das Internet kann den Menschen eine öffentliche Stimme verleihen, die bisher keine hatten und genau das ist auch eine große Chance für NPOs. Daraus folgt, dass der Dialog eine wichtige Rolle spielt und es hiefür besonders wichtig ist, das Web 2.0 insbesondere die Mittel der Social Media zu nutzen.

Chance oder Risiko: Social Media für NPOs


Die neuen Technologien des Mitmachinternets Social Media bietet jede Menge Chancen für die zivilgesellschaftliche Kommunikation, Partizipation, Vernetzung und Interessenvertretung von Bürgern und NPOs. Die Bürger können sich auf unterschiedlichen Plattformen wie bspw. www.betterplace.org oder www.weltretter.org einbringen. Sie können bspw. Communitys mit Gleichgesinnten gründen, im Netzt Kampagnen einstellen und Gelder dafür sammeln. Die NPOs können sich nicht nur im Internet präsentieren, sondern auch neue Unterstützung und Partner gewinnen und ihre Ressourcenausstattung verbessern.

Viele NPO schrecken aber immer noch vor dem Web 2.0 zurück, die Angst vor einer Partizipationswelle durch die Bürger ist immer noch hoch und der Wunsch des Bürgers nach einem Dialog findet leider bei vielen immer noch kein Gehör. Dementsprechend überwiegt die Angst vor dem Kontrollverlust und lassen somit Handlungschancen ungenutzt.
Denn Social Media sind soziale Beziehungen mit Menschen und genau das passt perfekt zu NPOs. Der Nutzen liegt im Aufbau von Online Netzwerken mit Stakeholder. Stakeholder von NPOs sind bspw. Ehrenamtliche, Spender und Mitglieder. Aus diesen Netzwerken kann die NPO Ressourcen in Form von Geld, Spenden, Zeit, Ehrenamtliche und politische Unterstützung gewinnen. Dies kann die NPO vor finanziellen Schwierigkeiten bewahren, in Zeiten in denen der Staat seine Finanzierung reduziert.

Social Media Tools, wie Blogs, Communities, Wikis etc., dienen nicht nur zum Aufbau von Beziehungen, sondern auch zur Steuerung, Koordination und Abstimmung dieser. Zudem bieten Social Media NPO die Möglichkeit ihr Profil zu schärfen, sie können die eigene Botschaft ganz anders verbreiten, vermarkten und viel besser präsentieren als in der Vergangenheit.
Dazu stehen den NPO Instrumente wie Blogs, Newsfeed und Bookmarking zur Verfügung. Des Weiteren haben NPO die Möglichkeit über Social Media Wissen zu vermitteln und zu speichern. Denn über Podcasts, Vodcasts und Videos können Kunden und Mitarbeiter geschult, und die Öffentlichkeit über dringende Probleme aufgeklärt werden. In Wikis kann internes Wissen über z.B. das Thema Jugendhilfe gespeichert werden.
Zur erfolgreichen Nutzung von Social Media sind bestimmte Vorraussetzungen maßgeblich: Ziele müssen im Vorfeld definiert werde, die Regeln des Internets und des Mediums müssen beachtet werden, Zielgruppen bestimmt werden, die richtige Tools ausgesucht werden und erst zum Schluss die geeignete Technik ausgewählt werden.

Everybody wants to be so FUCKING mobile

Saturday, March 6th, 2010

Das Mobile der heiße Scheiss ist, ist nichts Neues! Doch das es so wahnsinnig schnell und vor allem so klamm heimlich gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Kaum ein Tag vergeht, dass in meinem Googlereader nicht irgendwas Spektakuläres über Foursquare, Google Mobile Ads oder Brightkite auftaucht. Bei der ganzen Aufregung fällt mir auch immer wieder auf, dass Twitter vergeblich versucht dem Location based Ansatz an seine Nutzer ranzukarren. Es aber einfach nicht so richtig schafft.

Das liegt zum einen daran, dass Twitter seinen Stream zwar permanent weiterentwickelt, dabei aber vergisst Mehrwerte für die Nutzer zu schaffen. Vielmehr scheinen monetäre Gründe zu überwiegen. Was natürlich Ziel eines jeden Unternehmens ist, doch müssen Assets geschaffen werden, welche die Nutzer begeistern, unterhalten und für sie relevant sind. Und um ehrlich zu sein, mich langweilt Twitter so langsam gewaltig. Keine Neuerungen und keine Möglichkeit der Einbindung von Inhalten außer über Links.

Natürlich versorgt Twitter mich mit einer ungeheuren Datenmenge und ich habe viele Follower (oder auch nicht), doch den zweiten Schritt in Evolutionsreihe hat Twitter schlichtweg verschlafen.

Facebook hat den Nachrichten Stream mit jedem neuen Release mehr in den Vordergrund gestellt und avanciert zum weltweit größten Nachtrichten Aggregator im Internet, selbst die Freunde von Google News müssen sich da hinten anstellen. Zudem spricht Facebook mehr das Individuum an, als Twitter. Sprich der Wettbewerbsvorteil den Twitter noch gegenüber Facebook hatte, ist dahin.

2010 – Everybody wants to be so fucking mobile.

Tatsache, Foursquare, Brightkite und WIkitude finde ich auch recht heiß, aber trotzdem stecken diese Entwicklungen noch in den Kinderschuhen, da einfach nicht genügend Nutzer dafür vorhanden sind. Vielleicht liegt darin die Chance für Twitter noch mit einer sportlichen Technologie um die Ecke zu kommen. Wenn nicht kann Twitter die Koffer packen und noch ein paar Millionen mit Werbung und Search verdienen, und tweeten, tweeten, tweeten……

Google und Bing suchen im Social Media

Wednesday, November 11th, 2009

Die Meldung, dass Google und Bing demnächst das Social Media, also primär Facebook und Twitter, durchsuchen werden, ist nicht neu. Nichtsdestotrotz soll hier Platz für ein paar weiterführende Gedanken sein.

Aktualität wichtig für das Ranking

Bisher liefern Suchmaschinen Ergebnisse, welche anhand verschiedener Kriterien bewertet und dementsprechend gerankt werden. Ein Kriterium dieser Auslese ist die Aktualität der Internetseite. Folglich schaffen es Blogs mit einem kontinuierlichen Output und ein bisschen SEO recht oft mit ihren Beiträgen über eine Marke oder Produkt vor dem betreffenden Unternehmen zu stehen. In den meisten Fällen handelt es sich zwar um KMUs, welche von Blogs auf die Plätze verwiesen werden, trotzdem funktioniert das Prinzip LIVE SEARCH.

Das Prinzip LIVE SEARCH

Der Begriff LIVE SEARCH fußt, wie bereits erwähnt, auf der Aktualität der jeweiligen Internetseite oder Blogs. Zudem bietet das Social Web die Möglichkeit User Generated Content zu durchsuchen. Wie jeder weiß, vertrauen Nutzer den Empfehlungen anderer Nutzer mehr, als denen von Unternehmen. Logisch. Der Suchende bekommt also aktuellere und für ihn relevantere Ergebnisse geliefert. So weit, so gut.

Doch welchen Wert hat heute noch ein Freund bei Facebook? Unternehmen sind schon längst auf den Zug Social Media aufgesprungen. SMO (Social Media Optimization) ist auf dem Vormarsch. Es besteht die Gefahr, dass Unternehmen gezielt Posts platzieren, um LIVE SEARCH Suchergebnisse zu beeinflussen. Das Ziel der Suchmaschinen bessere und aktuellere Suchergebnisse zu liefern, verpufft und das Online-Marketing hat eine Disziplin mehr. Natürlich werden die Suchmaschinen diesem Gedanken auch nachgegangen sein, doch ob die Ergebnisse tatsächlich besser werden, ist abzuwarten. Aktueller auf jeden Fall.

Heineken machts mit Google

Friday, November 6th, 2009

Google und Heineken haben in einer gemeinsamen Studie zu der Kamapgne “Jouw Heineken”, welche leider nur in den Niederlanden geschalten wurde, viel, viel Interessantes herausgefunden. Gemeinsam mit Heineken, Metrixlab und der Heineken Agentur Twist wurden die unterschiedlichen Wirkung verschiedener Medienkanäle untersucht und auf Effektivität verglichen.

Die Kampagne “Jouw Heineken” wurde sowohl im TV als auch im Internet (Adwords, Display, Youtube) geschalten. Der geneigte Konsument wurde aufgefordert seine individuelle Heineken Flasche auf jouwheineken.nl zu designen. Dieser konnte sein Design auch noch käuflich erwerben. Nicht neu die Idee, doch wurde ein Mitmach-Reiz gezielt gesetzt. Zugegeben, besser als das nächste öde Gewinnspiel ist das Ganze allemal.

Merke: weg von Push hin zur Pull-Kommunkation setzt sich langsam auch bei großen Konzernen durch.

Zu den Ergebnissen:

- Allein die Search Impressions sorgen für eine um 23% gesteigerte Markenbekanntheit als die ganze Kampagne ohne Search. Ein Search Klick steigert die Markenbekanntheit um 69%.

- Aus der Erkenntnis, dass Search nicht nur Awareness sondern auch die Markenbekanntheit positiv beeinflusst, wird gefolgert, dass der Konsument auch dem Kauf näher kommt.

- Zudem wurde das Branding um das 1,5 fache durch die Synergie von Search und TV gesteigert.

- Search ist im Vergleich zu TV 53% kosteneffizienter in Bezug auf die Wahrnehmung der Marke.

- …

Das hört sich verdammt gut an, was Heineken und Googel da verkündigen. Aber um ganz ehrlich zu sein, ist es wenig verwunderlich, dass Adwords besser performt als TV, Display oder Youtube. Das Ganze klingt in meinen Ohren wie eine suggestiv Frage. Denn jeder weiß, dass Adwords wohl das effizienteste und effektivste Instrument des Online-Marketings ist. Und das SEM auch für das Branding nützlich ist, wurde uns auch schon in etlichen Studien verdeutlicht.

Zudem gibt mir die hohe Frequenz etwas zu denken, mit der Google in den letzten Wochen die erfolgreichen Studie auf den Markt wirft. Erst kürzlich wurde verkündet, dass der Online-Werbemarkt (Adwords) sich erholt und für 2010 wieder steil geht. Vorstellbar ist, dass diese Erholung durch solche Erfolgsnachrichten künstlich gepuscht werden soll. Wir werden sehen…

Google gibt uns den Page Preview

Wednesday, November 4th, 2009

Ne, oder? Dachte ich mir. Google wird doch nicht etwa unsere heißgeliebte SERP verändern wollen?

Wie untenstehender Screenshot zeigt, testet Google gerade den Page Preview. Warum das solange gedauert, kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass die Server zu sehr an das Limit getrieben worden wären. Aber he, ich bin da kein Experte…über Richtigstellung freue ich mich.

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Google Page Preview /
Quelle: searchengineland.com

Mich als User und Online-Marketing Freund begeistert diese Nachricht doch sehr. Zum einen sieht der Nutzer sofort was ihn auf der gefundenen Seite erwartet, also ob die Internetseite einen Besuch wert ist oder vernachlässigbar ist. Außerdem schmeicheln ein paar adequate Bilder das menschliche Auge mehr, als nur eine Ansammlung von Links.

Aus Sicht des Online-Marketings bieten diese Previews ganz neue Möglichkeiten. Die Übersichtlichkeit und die Usability werden in den Vordergrund gerückt, so dass der Suchende überhaupt von der Preview angespochen wird.

Da Google keine NPO ist, ist es durchaus vorstellbar, dass Google auf den Previews Werbeplätze anbietet. Vielleicht unter dem Namen “AdPreviews”. Naja, nur so ein Gedanke….

Wir werden sehen. Persönlich bin ich gespannt und bewerte die Weiterentwicklung der SERPs äußerst positiv, da dadaruch visuell schneller auf die Qualität einer Onlinepräsenz geschlossen werden kann als nur über Links. Mit der Folge, dass der Nutzer Zeit spart!


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