Posts Tagged ‘Online-Marketing’

NGO vs. Nestlè oder auch schlau gegen ignorant…

Saturday, March 20th, 2010

Heute ein Workshop für alle NGOs dieser Welt: “WIE pinkel ich einem global agierenden Konzern ans Bein..”

Motto “Lehn dich zurück und warte auf die Fehler der Anderen”

1. Schritt: Produziere einen aufsehenerregenden Viral, welcher die Leute unmissverständlich auf das böse Unternehmen hinweist, aber zugleich auch saumäßig unterhaltsam ist.

2. Schritt: Warte bis der Konzern der Versuchung nicht mehr wiederstehen kann und die große Keule auspackt; sprich die Rechtsabteilung auf den Plan rückt und das Video wegen Markenrechtsverletzung aus den Social Media verbannt…

3. Schritt: Beschwer dich und warte auf den Streisand-Effekt

4. Schritt: Nutze Twitter und Facebook, um deine Messsage zu pushen

5. Schritt: Freue dich darüber, dass das böse Unternehmen nichts von Social Media hält bzw. versteht…

6. Schritt: Freue dich darüber, dass das Unternehmen keinen Blog hat, keine professionelle Moderation seiner Social Media Plattformen betreibt.

Viel Spaß!

Everybody wants to be so FUCKING mobile

Saturday, March 6th, 2010

Das Mobile der heiße Scheiss ist, ist nichts Neues! Doch das es so wahnsinnig schnell und vor allem so klamm heimlich gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Kaum ein Tag vergeht, dass in meinem Googlereader nicht irgendwas Spektakuläres über Foursquare, Google Mobile Ads oder Brightkite auftaucht. Bei der ganzen Aufregung fällt mir auch immer wieder auf, dass Twitter vergeblich versucht dem Location based Ansatz an seine Nutzer ranzukarren. Es aber einfach nicht so richtig schafft.

Das liegt zum einen daran, dass Twitter seinen Stream zwar permanent weiterentwickelt, dabei aber vergisst Mehrwerte für die Nutzer zu schaffen. Vielmehr scheinen monetäre Gründe zu überwiegen. Was natürlich Ziel eines jeden Unternehmens ist, doch müssen Assets geschaffen werden, welche die Nutzer begeistern, unterhalten und für sie relevant sind. Und um ehrlich zu sein, mich langweilt Twitter so langsam gewaltig. Keine Neuerungen und keine Möglichkeit der Einbindung von Inhalten außer über Links.

Natürlich versorgt Twitter mich mit einer ungeheuren Datenmenge und ich habe viele Follower (oder auch nicht), doch den zweiten Schritt in Evolutionsreihe hat Twitter schlichtweg verschlafen.

Facebook hat den Nachrichten Stream mit jedem neuen Release mehr in den Vordergrund gestellt und avanciert zum weltweit größten Nachtrichten Aggregator im Internet, selbst die Freunde von Google News müssen sich da hinten anstellen. Zudem spricht Facebook mehr das Individuum an, als Twitter. Sprich der Wettbewerbsvorteil den Twitter noch gegenüber Facebook hatte, ist dahin.

2010 – Everybody wants to be so fucking mobile.

Tatsache, Foursquare, Brightkite und WIkitude finde ich auch recht heiß, aber trotzdem stecken diese Entwicklungen noch in den Kinderschuhen, da einfach nicht genügend Nutzer dafür vorhanden sind. Vielleicht liegt darin die Chance für Twitter noch mit einer sportlichen Technologie um die Ecke zu kommen. Wenn nicht kann Twitter die Koffer packen und noch ein paar Millionen mit Werbung und Search verdienen, und tweeten, tweeten, tweeten……

PEPSI begeistert mit MNT DEW

Saturday, January 30th, 2010

Bitte was ist PEPSI`s MNT DEW? Zu Pepsi müssen wohl nicht mehr viele Worte verloren werden, doch zu MNT DEW, oder auch Mountain DEW genannt. MNT DEW ist der jüngste Spross in der Pepsi Familie und soll die Massen als leckeres Soda begeistern. Das Interessante an diesem Soda ist weder die Farbe, die Verpackung noch der Geschmack (,wird wohl irgendwie süß schmecken…), sondern die Entstehung dieses Produktes. Denn Pepsi investierte 20 Millionen $ lieber in die DEWmocracy Kampagne anstatt in die Werbepause des Superbowls.

DEWmocracy extrem erfolgreich

Die Kampagne startete 2007 und 470000 Konsumenten stimmten auf DEWmocracy darüber ab, welchen Geschmack, welche Farbe und welche Verpackung ihr neues Lieblingerfrischerungsgetränk haben soll. Um ehrlich zu sein ist dies keine wirklich neue Idee. Ich erinnere mich, dass vor ein paar Jahren bereits amerikanische Chips- und Bierhersteller diesen Ansatz, also Social Media=Marketing + Innovation, erfolgreich umgesetzt haben. Doch ist bei dieser Kampagne besonders interessant, dass, nach Aussagen des Konzerns, jede Abstimmungsebene einer Innovationsstufe des firmeninternen Innovationsmanagement entspreche. Zusammengefasst bedeutet dies, dass der früher streng geheime Innovationsprozess nun nicht nur öffentlich gemacht wird, sondern auch jeder der will daran partizipieren darf.

Future of Social Media: Marketing+Innovation

Pepsi wird dabei nicht müde zu betonen, dass es die Kollaboration mit dem Nutzer im Vordergrund stand und nicht die postiven Marketingeffekte für die Marke und den Konzern. Denn wer tatsächlich an der Abstimmung teilgenommen hat, wird sicherlich seinen Freunden darüber erzählt haben und wird bestimmt, wenn auch nur einmalig, diese süßliche Getränk probieren.

Ist das nun die Zukunft von Social Media? Innovationen mit Hilfe von Konsumenten zu generieren und auf die positiven Abstrahlungseffekte für die Marke zu hoffen? Funktionstüchtig ist diese Maschinerie bereits, doch wird die Anreizschwelle seitens des Konsuments bestimmt steigen.

Im Klartext: Momentan ist das noch neu und der Nutzer unterstützt gerne den Milliarden schweren Konzern dabei, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, da er als Heavy-User den Brand ganz klasse findet oder einfach Teil des Social Medias sein möchte. Aber nach dem zweiten, dritten Mal steigen auch die Opportunitätskosten des Konsumentens, also die Schwelle zu der er bereit ist, an dem ganzen Zirkus teilzunehmen. Das Unternehmen muss mehr Anreize schaffen, wie Free MP3s, damit der Nutzer mitmacht. Folglich steigen auch wieder die Kosten für die Kampagne. Schwups, werden aus den 20 Millionen 40 usw…

Trotz steigender zukünftigen Kosten sind mittlerweile die Big Player der Wirtschaft und deren Agenturen auf einem guten Weg den Konsumenten in ihren Marketingplan sinnvoll einzubinden. Weg von der Push-, hinzu der Pull-Kommunikation. Gratulation!

Google und Bing suchen im Social Media

Wednesday, November 11th, 2009

Die Meldung, dass Google und Bing demnächst das Social Media, also primär Facebook und Twitter, durchsuchen werden, ist nicht neu. Nichtsdestotrotz soll hier Platz für ein paar weiterführende Gedanken sein.

Aktualität wichtig für das Ranking

Bisher liefern Suchmaschinen Ergebnisse, welche anhand verschiedener Kriterien bewertet und dementsprechend gerankt werden. Ein Kriterium dieser Auslese ist die Aktualität der Internetseite. Folglich schaffen es Blogs mit einem kontinuierlichen Output und ein bisschen SEO recht oft mit ihren Beiträgen über eine Marke oder Produkt vor dem betreffenden Unternehmen zu stehen. In den meisten Fällen handelt es sich zwar um KMUs, welche von Blogs auf die Plätze verwiesen werden, trotzdem funktioniert das Prinzip LIVE SEARCH.

Das Prinzip LIVE SEARCH

Der Begriff LIVE SEARCH fußt, wie bereits erwähnt, auf der Aktualität der jeweiligen Internetseite oder Blogs. Zudem bietet das Social Web die Möglichkeit User Generated Content zu durchsuchen. Wie jeder weiß, vertrauen Nutzer den Empfehlungen anderer Nutzer mehr, als denen von Unternehmen. Logisch. Der Suchende bekommt also aktuellere und für ihn relevantere Ergebnisse geliefert. So weit, so gut.

Doch welchen Wert hat heute noch ein Freund bei Facebook? Unternehmen sind schon längst auf den Zug Social Media aufgesprungen. SMO (Social Media Optimization) ist auf dem Vormarsch. Es besteht die Gefahr, dass Unternehmen gezielt Posts platzieren, um LIVE SEARCH Suchergebnisse zu beeinflussen. Das Ziel der Suchmaschinen bessere und aktuellere Suchergebnisse zu liefern, verpufft und das Online-Marketing hat eine Disziplin mehr. Natürlich werden die Suchmaschinen diesem Gedanken auch nachgegangen sein, doch ob die Ergebnisse tatsächlich besser werden, ist abzuwarten. Aktueller auf jeden Fall.

Google gibt uns den Page Preview

Wednesday, November 4th, 2009

Ne, oder? Dachte ich mir. Google wird doch nicht etwa unsere heißgeliebte SERP verändern wollen?

Wie untenstehender Screenshot zeigt, testet Google gerade den Page Preview. Warum das solange gedauert, kann ich mir eigentlich nur damit erklären, dass die Server zu sehr an das Limit getrieben worden wären. Aber he, ich bin da kein Experte…über Richtigstellung freue ich mich.

Google Page Preview

Google Page Preview /
Quelle: searchengineland.com

Mich als User und Online-Marketing Freund begeistert diese Nachricht doch sehr. Zum einen sieht der Nutzer sofort was ihn auf der gefundenen Seite erwartet, also ob die Internetseite einen Besuch wert ist oder vernachlässigbar ist. Außerdem schmeicheln ein paar adequate Bilder das menschliche Auge mehr, als nur eine Ansammlung von Links.

Aus Sicht des Online-Marketings bieten diese Previews ganz neue Möglichkeiten. Die Übersichtlichkeit und die Usability werden in den Vordergrund gerückt, so dass der Suchende überhaupt von der Preview angespochen wird.

Da Google keine NPO ist, ist es durchaus vorstellbar, dass Google auf den Previews Werbeplätze anbietet. Vielleicht unter dem Namen “AdPreviews”. Naja, nur so ein Gedanke….

Wir werden sehen. Persönlich bin ich gespannt und bewerte die Weiterentwicklung der SERPs äußerst positiv, da dadaruch visuell schneller auf die Qualität einer Onlinepräsenz geschlossen werden kann als nur über Links. Mit der Folge, dass der Nutzer Zeit spart!

Unternehmen nutzen Social Media

Tuesday, November 3rd, 2009

Nachdem ich mich bereits über die Verbreitung und die Messung von Social Media ausgelassen habe und bestimmt auch noch werde, habe ich heute eine wahnsinss Präse zum Social Media Phänomen. Hier werden nicht die stink-langweiligen Gassenhauer des Web 2.0 usw. aufgezählt, sondern die Implementierung von Social Media in die Unternehmenskommunikation bildhaft dargestellt. Diese Präse eignet sich perfekt, um Marketing-Verantwortlichen das Thema SOCIAL MEDIA in einfacher und leicht verdaulicher Form beizureichen.

Messung von Social Media Kampagnen

Thursday, October 29th, 2009

Social Media ein MUSS für den Erfolg

Langsam werden sich auch KMUs der Bedeutung von Online-Marketing bewusst und setzen vermehrt auf SEO, SEM und Affiliate Marketing, schon sind die größeren und innovativeren Unternehmen dabei in Social Media zu invenstieren und ihre Media Budgets zu shiften.

Jeder größere Brand ist in Social Netzwerken vertreten, zwitschert mal mehr, mal weniger interessante Inhalte und hält den geneigten Internetnutzer oder Konsumenten auf dem Unternehmens eigenen Webtagebuch auf dem Laufenden. Die Liste ließe sich nun noch endlos fortsetzen…doch möchte ich hier keinen Maßnahmenkatalog anführen, was möglich ist, sondern die wohl wichtigste Frage stellen, die jedem kreativ Schaffenden einen Magengeschür beschert:

WIE MESSE ICH DEN ERFOLG VON SOCIAL MEDIA KAMPAGNEN

Der große Vorteil des Online-Marketing ist im Gegensatz zu herkömmlichen klassischen Marketing die schnelle und operative Messabrkeit jedes einzelnen Werbemittels oder Kanals. KPIs wie Clicks, Impressions, Leads und Sales verschafften jedem Marketingverantwortlichen feuchte Träume schon während der Mittagspause…Das endet nun abrupt, denn wie messe ich denn nun den Erfolg meiner Twitter-, Facebook-….Aktivitäten?

Tracking und Monitoring Determinanten

Folgend einige Vorschläge für KPIs im Social Media

- Anzahl der Follower auf Twitter

- Anzahl an Diskussionen über mein Produkt oder auf meinem Blog

- Anzahlt an Kommentaren zu Videos und Photos

- Anzahl an Downloads von Widgets

- Anzahl an Retweets

- …

15. Geburtstag von Online-Werbung

Sunday, October 25th, 2009

Vor genau 15 Jahren ging der erste Banner auf Hotwire, einer Reiseseite, online und erreicht dabei eine Klickrate von 78%. Zum Vergleich: Heute liegt diese im Promille Bereich. Zu diesem Zeitpunkt ahnte weder die überschaubare Internetgemeinde noch der Marketer welch Milliarden Dollar Business aus diesem simplen .Gif entstehen würde.

Display Ads wenig effizient

Vor lauter Sentimentalität am 15. Geburtstag des ersten Banners bleibt dieser schale Beigeschmack, welcher sich bei jedem Werbenden einstellt, wenn er die frustrierenden Klickraten seiner Banner Werbemittel erblickt. Längst ist SEM und SEO an der Display Werbung vorbeigezogen, was die Relevanz bei den Verantwortlichen angeht. Display Ads sind schlicht und ergreifend nicht so effizient und effektiv im Vergleich zu den anderen Online-Marketing-Instrumenten. Natürlich darf bei diesem Vergleich nicht vergessen werden, dass nicht nur die Klick- oder Conversationrate entscheidend ist, sondern auch die Branding Determinante mit in die Erfolgsbewertung einfliesen muss.

Format und Targeting entscheidend für den Erfolg

Längst ist nicht mehr die Größe des Werbemittels entscheidend. Vielmehr von Bedeutung ist das Format, also Flash oder Video, und das Targeting, wie genau ich meine Zielgruppe anspreche. Diese beiden Determinanten werden in Zukunft entscheidende Erfolgsfaktoren für die Media-Planung sein und für einen glücklichen 20. Geburtstag von Display Ads sorgen.