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PEPSI begeistert mit MNT DEW

Saturday, January 30th, 2010

Bitte was ist PEPSI`s MNT DEW? Zu Pepsi müssen wohl nicht mehr viele Worte verloren werden, doch zu MNT DEW, oder auch Mountain DEW genannt. MNT DEW ist der jüngste Spross in der Pepsi Familie und soll die Massen als leckeres Soda begeistern. Das Interessante an diesem Soda ist weder die Farbe, die Verpackung noch der Geschmack (,wird wohl irgendwie süß schmecken…), sondern die Entstehung dieses Produktes. Denn Pepsi investierte 20 Millionen $ lieber in die DEWmocracy Kampagne anstatt in die Werbepause des Superbowls.

DEWmocracy extrem erfolgreich

Die Kampagne startete 2007 und 470000 Konsumenten stimmten auf DEWmocracy darüber ab, welchen Geschmack, welche Farbe und welche Verpackung ihr neues Lieblingerfrischerungsgetränk haben soll. Um ehrlich zu sein ist dies keine wirklich neue Idee. Ich erinnere mich, dass vor ein paar Jahren bereits amerikanische Chips- und Bierhersteller diesen Ansatz, also Social Media=Marketing + Innovation, erfolgreich umgesetzt haben. Doch ist bei dieser Kampagne besonders interessant, dass, nach Aussagen des Konzerns, jede Abstimmungsebene einer Innovationsstufe des firmeninternen Innovationsmanagement entspreche. Zusammengefasst bedeutet dies, dass der früher streng geheime Innovationsprozess nun nicht nur öffentlich gemacht wird, sondern auch jeder der will daran partizipieren darf.

Future of Social Media: Marketing+Innovation

Pepsi wird dabei nicht müde zu betonen, dass es die Kollaboration mit dem Nutzer im Vordergrund stand und nicht die postiven Marketingeffekte für die Marke und den Konzern. Denn wer tatsächlich an der Abstimmung teilgenommen hat, wird sicherlich seinen Freunden darüber erzählt haben und wird bestimmt, wenn auch nur einmalig, diese süßliche Getränk probieren.

Ist das nun die Zukunft von Social Media? Innovationen mit Hilfe von Konsumenten zu generieren und auf die positiven Abstrahlungseffekte für die Marke zu hoffen? Funktionstüchtig ist diese Maschinerie bereits, doch wird die Anreizschwelle seitens des Konsuments bestimmt steigen.

Im Klartext: Momentan ist das noch neu und der Nutzer unterstützt gerne den Milliarden schweren Konzern dabei, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, da er als Heavy-User den Brand ganz klasse findet oder einfach Teil des Social Medias sein möchte. Aber nach dem zweiten, dritten Mal steigen auch die Opportunitätskosten des Konsumentens, also die Schwelle zu der er bereit ist, an dem ganzen Zirkus teilzunehmen. Das Unternehmen muss mehr Anreize schaffen, wie Free MP3s, damit der Nutzer mitmacht. Folglich steigen auch wieder die Kosten für die Kampagne. Schwups, werden aus den 20 Millionen 40 usw…

Trotz steigender zukünftigen Kosten sind mittlerweile die Big Player der Wirtschaft und deren Agenturen auf einem guten Weg den Konsumenten in ihren Marketingplan sinnvoll einzubinden. Weg von der Push-, hinzu der Pull-Kommunikation. Gratulation!

Unternehmen nutzen Social Media

Tuesday, November 3rd, 2009

Nachdem ich mich bereits über die Verbreitung und die Messung von Social Media ausgelassen habe und bestimmt auch noch werde, habe ich heute eine wahnsinss Präse zum Social Media Phänomen. Hier werden nicht die stink-langweiligen Gassenhauer des Web 2.0 usw. aufgezählt, sondern die Implementierung von Social Media in die Unternehmenskommunikation bildhaft dargestellt. Diese Präse eignet sich perfekt, um Marketing-Verantwortlichen das Thema SOCIAL MEDIA in einfacher und leicht verdaulicher Form beizureichen.

SMO = Social Media Optimization

Monday, November 2nd, 2009

Im Zuge der immer intensiver geführten Diskussion um die Für-und-Wieders von Massnahmen im Bereich Social Media, entstehen fast täglich neue Begrifflichkeiten. Der Entwicklung des Online-Marketings nicht ganz unähnlich, auch hier dauerte es eingie Zeit bis sich die vier Hauptdisziplinen (SEO, SEM, Affiliate, Display) herausbildeten.

SEO vs. SEM

Aus meiner Sicht stellt das SMM, also das Social Media Marketing, eine weiteren Zweig der Online-Marketing Baums dar, welcher aber noch stärker die einzelnen Maßnahmen miteinander verbindet. Die SMM Maßnahme Social Media Optimization, kurz SMO, überträgt SEO auf das Social Media. Der Kernunterschied zwischen SEO und SMO besteht darin, dass SEO den Traffic primär über Suchmaschinen generiert. SMO hingegen, verbindet klassische SEO Maßnahmen wie Linkbuilding, mit der Optimierung von Blogs oder Unternehmensseiten für das Social Media.

Was ist SMO genau?

Social Media Optimization beschreibt simple Aufgaben wie die Integration von Syndication Marketing, also RSS Feeds, Social News, Blogs oder auch Fotos und Videos. Was sich nun recht simpel klingt, umfasst in der Praxis neben SEO- auch Brandbuilding-, Viral-Marketing und Online Reputation Management Aufgaben.

SEO: Angestrebt sind starke Backlinkstrukturen, welche im Umkehrschluss natürlich zur Erhöhung des Traffics führen soll. Diverse Socialize Tools für gängige CMS Systeme wie Wordpress erleichtern das Bookmarken und Taggen. Zudem führt die Erstellung von neuem themenrelevanten Content zu einem besseren Ranking seitens der Suchmaschine.

Brandbuilding: Die Erstellung von Blogs und anderen Social Media Repräsentanzen, Nutzung von Syndication Marketing usw. führt zu gesteigerten Kontakt mit dem Konsumenten und somit zu steigendem Branding (vereinfacht Beschrieben!).

Viral-Marketing: Die eingestellten Inhalte laden zur viralen Verbreitung ein.

Online Reputation Management: Reaktion auf eingestellte Inhalte müssen beobachtet werden.

Starke Vernetzung der Online-Marketing Disziplinen

Ersichtlich ist, dass SMO die einzelnen Disziplinen des Online-Marketings noch stärker miteinander verbindet, als es bisher möglich war bzw. denkbar gewesen wäre. Inwiefern sich die Begrifflichkeit der SMO durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Es steht jedoch fest, dass dem Ansatz des Social Media Marketings definitv die Zukunft gehört. Denn wer hat denn noch Bock auf Display Ads?

Messung von Social Media Kampagnen

Thursday, October 29th, 2009

Social Media ein MUSS für den Erfolg

Langsam werden sich auch KMUs der Bedeutung von Online-Marketing bewusst und setzen vermehrt auf SEO, SEM und Affiliate Marketing, schon sind die größeren und innovativeren Unternehmen dabei in Social Media zu invenstieren und ihre Media Budgets zu shiften.

Jeder größere Brand ist in Social Netzwerken vertreten, zwitschert mal mehr, mal weniger interessante Inhalte und hält den geneigten Internetnutzer oder Konsumenten auf dem Unternehmens eigenen Webtagebuch auf dem Laufenden. Die Liste ließe sich nun noch endlos fortsetzen…doch möchte ich hier keinen Maßnahmenkatalog anführen, was möglich ist, sondern die wohl wichtigste Frage stellen, die jedem kreativ Schaffenden einen Magengeschür beschert:

WIE MESSE ICH DEN ERFOLG VON SOCIAL MEDIA KAMPAGNEN

Der große Vorteil des Online-Marketing ist im Gegensatz zu herkömmlichen klassischen Marketing die schnelle und operative Messabrkeit jedes einzelnen Werbemittels oder Kanals. KPIs wie Clicks, Impressions, Leads und Sales verschafften jedem Marketingverantwortlichen feuchte Träume schon während der Mittagspause…Das endet nun abrupt, denn wie messe ich denn nun den Erfolg meiner Twitter-, Facebook-….Aktivitäten?

Tracking und Monitoring Determinanten

Folgend einige Vorschläge für KPIs im Social Media

- Anzahl der Follower auf Twitter

- Anzahl an Diskussionen über mein Produkt oder auf meinem Blog

- Anzahlt an Kommentaren zu Videos und Photos

- Anzahl an Downloads von Widgets

- Anzahl an Retweets

- …

15. Geburtstag von Online-Werbung

Sunday, October 25th, 2009

Vor genau 15 Jahren ging der erste Banner auf Hotwire, einer Reiseseite, online und erreicht dabei eine Klickrate von 78%. Zum Vergleich: Heute liegt diese im Promille Bereich. Zu diesem Zeitpunkt ahnte weder die überschaubare Internetgemeinde noch der Marketer welch Milliarden Dollar Business aus diesem simplen .Gif entstehen würde.

Display Ads wenig effizient

Vor lauter Sentimentalität am 15. Geburtstag des ersten Banners bleibt dieser schale Beigeschmack, welcher sich bei jedem Werbenden einstellt, wenn er die frustrierenden Klickraten seiner Banner Werbemittel erblickt. Längst ist SEM und SEO an der Display Werbung vorbeigezogen, was die Relevanz bei den Verantwortlichen angeht. Display Ads sind schlicht und ergreifend nicht so effizient und effektiv im Vergleich zu den anderen Online-Marketing-Instrumenten. Natürlich darf bei diesem Vergleich nicht vergessen werden, dass nicht nur die Klick- oder Conversationrate entscheidend ist, sondern auch die Branding Determinante mit in die Erfolgsbewertung einfliesen muss.

Format und Targeting entscheidend für den Erfolg

Längst ist nicht mehr die Größe des Werbemittels entscheidend. Vielmehr von Bedeutung ist das Format, also Flash oder Video, und das Targeting, wie genau ich meine Zielgruppe anspreche. Diese beiden Determinanten werden in Zukunft entscheidende Erfolgsfaktoren für die Media-Planung sein und für einen glücklichen 20. Geburtstag von Display Ads sorgen.