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Amen: Zwischen Euphorie und maßloser Enttäuschung

Tuesday, November 29th, 2011

Letzte Woche war es wieder so weit. Im Samstäglichen Shopping Überschwang landete die neue Business Punk im meinem Einkaufskorb. Und spätestens als das Mag auf dem Einkaufsband lag und mich für den Kauf (zumindest vor mir selbst) rechtfertigen musste, stieg die Schamesröte in mir auf. Zwar ist die Business Punk inhaltlich nicht unbedingt schlechter als die erst kürzlich erschiene deutsche Wired, jedoch schafft sie es nicht sich wie diese zu verkaufen. Kein Wunder bei dem Namen und dem Claim “Work Hard. Play Hard.”.

BP 03 CoverRGB 218x282 Amen: Zwischen Euphorie und maßloser Enttäuschung

Namen hui, Inhalt mau

Wie gesagt inhaltlich ist das Magazin ganz okay, zumal diesmal “Amen – das heißest Start-Up Europas” vorgestellt wurde. Bei Amen verhält es sich im Vergleich zu Business Punk gerade umgekehrt. Inhaltlich ist Amen eher mau, dabei verkaufen sich die Gründer umso besser. Kaum ein Start-Up hat in den letzten Monaten so viel Wind erzeugt wie Amen, beließ es dabei aber bei heißer Luft …

Amen erfüllt die Erwartungen nicht

Viel Inszenierung, viel Promi-Bla-Bla, aber was bleibt? Menschen lieben Listen, mag sein. Tatsächlich war auch ich Anfangs ganz Ohr und wollte teilhaben, doch habe ich mich nicht öfter als 3-4 Mal eingelogged, warum auch? Es wurde für mich kein Anreiz gesetzt wiederzukommen. Keine Punkte, keine Mehrwerte, keine Game Mechanics (sorry, musste ja kommen:-) ). Amen hat schnell ein Produkt auf den Markt geworfen, welches nicht ausgereift genug war, um die anfängliche Euphorie zu nutzen und abzuheben. Vielleicht wäre es wirklich sinnvoll gewesen, noch den einen oder anderen Gedanken an die Strategie und die Zukunft zu verschwenden.

Amen Startbildschirm Amen: Zwischen Euphorie und maßloser Enttäuschung

Gespannt was die Zukunft bringt

Bestimmt wissen die brillianten Köpfe hinter Amen schon mehr, aber aktuell wurde / wird viel Potential verschenkt. Somit lässt sich die Aussage auch durchaus erklären, dass die Amen Gründer die Community langsam wachsen lassen möchten. Und mit was soll Geld verdient werden? Anscheinend mit Werbung?! Oh, ja? Also, wir haben Listen und blenden Listenbasierende Werbung ein? Der nächste Schritt zu Contextbasierter Werbung?

Und was bleibt …

… Was bleibt, ist ein unsäglicher Name für ein Magazin mit einem ebenson unsäglichen Slogan. Das wird sich nicht mehr korrigieren lassen und Business Punk wird wohl oder übel den Tod der vielen anderen Magazine sterben. Hingegen wird Amen sich weiterhin verdammt gut verkaufen, aber bleibt (zumindest in meinen Augen) verdammt viel schuldig und lässt mich vorerst enttäuscht zurück.

MyRecap: Social Media Week Berlin

Sunday, September 25th, 2011

Von meiner Seite von einer ganzen Woche zu sprechen, wäre vermessen, denn trotz fünfach geplanten Pannel Besuch, schaffte ich es zu genau Einem: der Big Brands in Social Media Session im Base Camp. Um ehrlich zu sein, hat mich eigentlich auch nur diese Eine gereizt, die anderen haben erwartungsgemäß und dem Twitter Stream entsprechend, nicht das gehalten was versprochen wurde. Abgesehen von Gabe Zichermann, welcher einer mit Gamification überzeugen konnte (wurde mir zumindest erzählt).

Big Brands in Social Media

Die Big Brands Session geizte nicht mit interessanten Pannel Teilnehmern, so waren zu gegen: Stefan Keuchel (Google Germany), Malina Wiegand (Tchibo), Jörg Leupold (Häberlein & Maurer), Sachar Kriwoj (E-Plus Gruppe). Moderiert wurde die Session von Björn Sievers (Edelman), welcher diese Aufgabe wirklich gut ausfüllte. Besonders interessant war zu Beginn der Impulsvortrag „Is Facebook failing brands?“ von Mark Roger (MarketSentinel).

Mark geizte nicht mit interessanten Fakten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte: Die hoch gelobten Facebook Ads bringen es auf eine CTR von 0, 011 – 0,165% im Verglich zu Google Ads mit 0,4 – 0,7% doch relativ mager. Share of Online Ad Revenue liegt bei Facebook bei 4,7% bei Google 38,9%. Fazit: Effiziente Ad Schaltung sind anders aus! Interessant war auch die Statistik bezüglich Künstler Brand Pages auf Facebook, bspw. hat Eminem über 41.000.000 Fans, aber nur 575 (0,001%) Fans kehren wieder zurück und interagieren mit der Brand Page.

Daraus wurde gefolgert, dass Facebook eher als CRM Kanal zu verwenden wäre, also klassisch Kundenanfragen zu beantworten. Ganz nachvollziehen kann ich diese Aussage nicht, denn …

  1. Die Bereitschaft auf einer Künstler Fan Page zu interagieren, ist wesentlich geringer als wenn es darum geht, mit einem Brand zu interagieren (meine Meinung!). Des Weiteren nutzen viele Künstler ihre Facebook Brand Page nur “One Way”, also pushen ihre Werbebotschaften raus. Dies zeigt sich deutlich daran, als dass bspw. Eminem nicht einmal Posting von Fans zu lässt.
  2. Die Trennung zwischen Community Management und CRM ist meines Erachtens veraltet. Auch wenn ich das Buzz Word „Social CRM“ nicht unbedingt immer und überall in den Ring schicken will, ist es zumindest das richtige Vorgehen,s um das Alte mit dem Neuen zu verbinden.

Abgesehen von dem Impulsvortrag konnte das Pannel durch eine kurzweilige Gesprächsrunde unterhalten, welche natürlich nicht ohne die unnötigen Werbepausen der Teilnehmer auskam. Ein paar interessante Facts im Überblick:

  • Google hat über 40 Facebook Pages, 150 Blogs und 50 YouTube Channel am Start (Für mehr oder weniger jedes Produkt eine oder mehrere Plattformen).
  • Tchibo brauchte ca. 2 Jahre um im Social Web durchzustarten. Mittlerweile werden Produlttipps von Bloggern erst genommen und in den Innovationsprozess aufgenommen, bspw. machte eine Bloggerin Tchibo auf den Umstand aufmerksam, dass der neue Schmuckspiegelschrank (!) nur auf einer Seite für längere Ketten nutzbar ist. Mit der Folge, dass dieses Problem beim nächsten Schrank nicht vorkommen wird, sprich Tchibo hört zu und setzt das Gehörte tatsächlich um.
  • Interessanterweise werden auf Tschibo Ideas zwar viele Ideen generiert, jedoch stellt es sich als äußerst schwierig heraus, diese auch zur Marktreife zu führen.

Das war’s dann auch schon. An dieser Stelle geht an dickes Dankeschön an das Base Camp raus: Habe mich sehr wohl gefühlt und komme bestimmt wieder, auch wenn ich nicht vorhabe Base zu nutzen …

Volkswagen GTI zum mitnehmen

Thursday, November 5th, 2009

Auf die Schnelle: Gibts heute ne nette Merchandising Bag von VW. Kreiert hat die Werbung Agence V.

Toll finde ich an der Werbung, dass genau die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllt werden…escht gute Arbeit.

VolkswagenGolfGTIBag 412x274 300x199 Volkswagen GTI zum mitnehmen


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